Frauen-Marathon

Favoriten aus den USA, Japan und China

Die US-Amerikanerin Kara Goucher könnte für eine Überraschung sorgen. Japan und China sind traditionell stark besetzt.

Während sich in Kenias WM-Marathonteam keine große Favoritin findet, könnte eine US-Amerikanerin vielleicht für eine Überraschung sorgen: Kara Goucher, die in Osaka bei der WM 2007 Bronze über 10.000 m gewann, lief erst im vergangenen November ihren ersten Marathon. Dabei belegte sie einen beachtlichen dritten Platz in New York mit 2:25:33 Stunden. In Boston war sie dann im April erneut Dritte. Vor kurzem bewies Kara Goucher starke Form, als sie den Chicago-Halbmarathon in 68:05 Minuten gewann. Noch nie hat bisher eine US-Amerikanerin einen WM-Marathon gewonnen.

Traditionell stark sind im Marathon die Japanerinnen. Nach Berlin zurückkehren wird Yoko Shibui, die 2004 den Berlin-Marathon in der damaligen japanischen Rekordzeit von 2:19:41 gewann. Yoshimi Ozaki (Bestzeit: 2:23:30) und Yuri Kano (2:24:27) könnten in Berlin auch eine gute Rolle spielen. Ähnlich gut besetzt sein wird das chinesische Team. Die Olympia-Dritte von Peking 2008, Chunxiu Zhou (PB: 2:19:51), ist der Star der Chinesinnen. Die erst 20-jährige Xue Bai lief im vergangenen Jahr bereits 2:23:27 Stunden.

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