Neuer Weltrekord?

Es wird ein spannendes Rennen

Berlin Marathon

Berlin wird zur Runningmeile.

Bild: Norbert Wilhelmi

Spricht bei den Männern viel dafür, dass der schnellste Athlet im Feld der 40.945 Läufer aus 122 Nationen aus Kenia kommt, ist bei den Frauen eher mit einem äthiopischen Sieg zu rechnen. Dabei sind Bezunesh Bekele und Aberu Kebede die Favoritinnen. Die 27-jährige Bekele ist mit einer Bestzeit von 2:23:09 Stunden die schnellste Läuferin im Feld. Zwar ist dieser persönliche Rekord gut zweieinhalb Jahre alt, jedoch lief Bekele im April beim London-Marathon als Vierte mit 2:23:17 kaum langsamer. Die drei Jahre jüngere Kebede steigerte sich im Januar in Dubai auf 2:24:26 und gewann dann im April in Rotterdam mit 2:25:29.

Das Duell dieser beiden Äthiopierinnen könnte ebenso spannend werden wie der Kampf um Platz drei, in den Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon) eingreifen könnte. Die 29-jährige Läuferin aus dem Siegerland startet zum ersten Mal beim Berlin-Marathon. Sie möchte die flache Strecke und die mitreißende Stimmung nutzen, um einen nächsten Schritt in Richtung Marathon-Weltklasse zu machen. Ihr Ziel ist eine Zeit von unter 2:25 Stunden – der Familienrekord ihres Vaters Alfred (2:24:59) soll am Sonntag fallen und ihre persönliche Bestzeit von 2:26:22 sowieso. Platz drei scheint dabei in Reichweite und, wer weiß, vielleicht geht am Ende sogar noch mehr, sollten sich die beiden favorisierten Äthiopierinnen mit dem Tempo übernehmen und in der Schlussphase einbrechen. In der World Marathon Majors (WMM)-Serie, zu der neben Berlin auch Boston, London, Chicago und New York gehören, sollte Sabrina Mockenhaupt erstmals punkten. Dazu muss sie zumindest den fünften Platz erreichen.

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