BMW Berlin-Marathon 2012

Entscheidung im Frauenrennen vor Kilometer 35

Entscheidung im Frauenrennen vor Kilometer 35

Aberu Kebede gewinnt souverän in Berlin.

Bild: BMW Berlin-Marathon/Jiro Mochizuki

Im Frauenrennen bestimmten die beiden äthiopischen Trainingspartnerinnen Aberu Kebede und Tirfi Tsegaye von Beginn an das Tempo an der Spitze. An der Halbmarathonmarke (Durchgangszeit: 1:10:33) hielt auch noch Flomena Chepchirchir Schritt in der Spitzengruppe, doch die Kenianerin fiel vor der 30-km-Marke zurück. Die Entscheidung fiel dann kurz vor der 35-km-Marke, als sich Aberu Kebede absetzen konnte. Mit 2:20:30 Stunden verbesserte sie ihren persönlichen Rekord um drei Sekunden. „Ich wollte unter 2:20 laufen, aber es hat nicht ganz gereicht. Es war zeitweilig etwas windig, aber ich freue mich, dass ich zum zweiten Mal in Berlin gewonnen habe und bin zufrieden“, erklärte die erst 23-jährige Aberu Kebede, die sich an Sieg- und Prämiengeldern insgesamt 55.000 Euro verdiente.

Hinter Kebede, Tsegaye und Shurhno blieben auch noch Flomena Chepchirchir (2:24:56), die Trainingspartnerin von Irina Mikitenko, Fate Tola (Äthiopien/2:25:14), und Alevtina Biktimirova (Russland/2:28:45) unter 2:30 Stunden. Siebente wurde Caroline Chepkwony (Kenia) mit 2:30:34.

Anna Hahner war lange Zeit auf Kurs für eine Zeit von knapp unter 2:30:00 Stunden. Nach 1:14:28 Stunden hatte die 22-Jährige, geführt von mehreren Tempomachern, die Halbmarathonmarke erreicht. Doch in der zweiten Hälfte konnte sie das Tempo nicht ganz halten. „Wir waren im Plan beim Halbmarathon, und ich habe mich auch danach gut gefühlt. Aber dann habe ich pro Kilometer ein paar Sekunden verloren“, erklärte Anna Hahner, die mit 2:30:37 ihre eigene Bestmarke um nur 23 Sekunden verpasste. „Ich habe nicht mehr auf die Uhr geschaut sondern einfach nur noch alles gegeben. Es herrschten optimale Bedingungen und die Stimmung war super – daran hat es nicht gelegen, dass ich meine Bestzeit verpasst habe.“

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