Dubai-Marathon

Eliud Kiptanui hat Chancen auf den Sieg

Eliud Kiptanui trifft auf seine Konkurrenten Chala Dechase und Eshetu Wendimu.

Dubai-Marathon

Beim Dubai-Marathon 2010 hatte Haile Gebrselassie seinen Konkurrenten Chala Dechase (rechts) stets im Blick.

Bild: photorun.net

Trotz aller Widrigkeiten – so zum Beispiel auch die Dubai-Finanzkrise 2009 – ist die starke spitzen- und breitensportliche Entwicklung des Standard Chartered Dubai-Marathons nicht aufzuhalten. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, haben sich für das Rennen am Freitag über 14.000 Läufer gemeldet. Unter ihnen sind sechs Athleten mit Weltklasse-Bestzeiten von unter 2:07 Stunden sowie zehn weitere, die bereits unter 2:10 gelaufen sind. Für sie geht es neben Bestzeiten um die höchsten Sieg- und Platzierungsprämien, die es im Marathon weltweit zu verdienen gibt. Eine Viertelmillion US-Dollar erhalten die beiden Gewinner am Freitag.

Einer der ersten Anwärter auf die 250.000-Dollar-Prämie ist der Kenianer Eliud Kiptanui. Als 20-Jähriger sorgte er im vergangenen Mai für eine Sensation, als er auf der nicht leichten Prager Marathonstrecke den Kursrekord auf 2:05:39 Stunden drückte. Kiptanui läuft gerne bei warmen Temperaturen, was ihm am Freitag helfen könnte. Zu seinen schärfsten Konkurrenten zählen die beiden Äthiopier Chala Dechase und Eshetu Wendimu, die sich im vergangenen Jahr in Dubai erst auf dem letzten Kilometer Haile Gebrselassie geschlagen geben mussten. Dechase wurde damals Zweiter in 2:06:33 Stunden, Wendimu belegte Rang drei mit 2:06:46. Zu beachten sein wird auch Evans Cheruiyot (Kenia), sofern der Chicago-Sieger von 2008 (2:06:05 Stunden) seine Verletzungsprobleme aus den vergangenen zwei Jahren endgültig überwunden hat.

Bei den Frauen zählen zwei äthiopische Dubai-Siegerinnen früherer Jahre zu den großen Favoritinnen: Berhane Adere (Bestzeit: 2:20:42) und Askale Magarsa (2:21:31) treffen bei ihrer Rückkehr nach Dubai unter anderen auf ihre beiden Landsfrauen Atsede Baysa (2:22:02) und Aselefech Mergia (2:22:38). Aber auch die Kenianerin Helena Kirop, die im vergangenen Jahr ihre Bestzeit von 2:24:54 Stunden als Dritte des Dubai-Marathons aufstellte und dann in Prag gewann, wird zu beachten sein.

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