Irina Mikitenko

Eine Zeit unter 2:20 Stunden ist möglich

Irina Mikitenko Chicago 2009

Irina Mikitenko.

Bild: photorun.de

Die Konkurrenz dürfte in der nächsten Zeit deutlich stärker werden, wenn Läuferinnen wie Mary Keitany oder Meseret Defar Marathon laufen werden – wie sehen Sie die Entwicklung?

Irina Mikitenko: Ich hoffe und erwarte, dass wir bald wieder Zeiten unter 2:20 Stunden sehen werden. Es gibt zurzeit einige Läuferinnen im Bereich von 2:22 und 2:23 und anhand der Halbmarathon-Ergebnisse sieht man, dass sich einiges entwickeln kann. Aber 2:20 ist auch eine Barriere, die schwer zu knacken ist. Mal sehen, wie Mary Keitanys Debüt in New York aussehen wird.

Trauen Sie sich selbst auch zu, noch einmal unter 2:20 Stunden zu laufen und rechnen Sie mit einem starken Comeback von Paula Radcliffe?

Irina Mikitenko: Wenn ich eine sehr gute Vorbereitung absolvieren kann und alles zusammen passt, dann ist eine Zeit unter 2:20 Stunden für mich nach wie vor möglich. Ich weiß ja, dass ich eine solche Zeit laufen kann. Ich denke, dass Paula nach der Geburt ihres zweiten Kindes stark zurückkommen kann und ich wünsche es ihr. Bei mir hat es nach meinem zweiten Kind ja auch funktioniert. Wenn sie sich Zeit lässt und gut regeneriert, dann geht es. Paula läuft natürlich schon lange Marathon und das kostet sicher Kraft, aber sie hat den Biss und das Potenzial für ein starkes Comeback.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net

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