Rotterdam-Marathon 2016

Dieses Jahr ohne Weltklasse-Athleten

Das Startfeld kommt nicht mehr an frühere Rotterdammer Elite-Startlisten heran. Zu den schnellsten Läufern zählt der Äthiopier Tsegaye Kebede.

Rotterdam-Marathon 2015 - Die Fotos
Tsegaye Kebede

Kann sich Tsegaye Kebede in Rotterdam zurückmelden?

Bild: photorun.net

Der Rotterdam-Marathon war einst der schnellste City-Marathon der Welt. Immer wieder sorgte das Rennen speziell bei den Männern für Furore. Doch seit einigen Jahren hat Rotterdam an Bedeutung verloren. In den vergangenen drei Jahren gab es nur eine Zeit, die in der jeweiligen Jahresweltbestenliste unter den Top 10 blieb. 2015 gewann der Äthiopier Abera Kuma in 2:06:47 und kam damit im letzten Jahr nicht unter die besten 20 weltweit. Auch das Feld für dieses Jahr ist nicht vergleichbar mit früheren Rotterdamer Elite-Startlisten. Sieben Athleten mit Bestzeiten von unter 2:07 Stunden wurden zwar verpflichtet. Doch es sind ein paar dabei, die ihren Leistungshöhepunkt wohl überschritten haben oder zuletzt nicht mehr überzeugen konnten. Dazu zählen die drei schnellsten auf der Startliste, Tsegaye Kebede (Äthiopien/2:04:35), Vincent Kipruto (Kenia/2:05:13) und Bazu Worku (Äthiopien/2:05:25). Diese Konstellation eröffnet Chancen für Athleten wie John Mwangangi (Kenia), der im November den Valencia-Marathon in 2:06:13 Stunden gewann, oder seinen Landsmann Lani Rutto, der im Oktober in Frankfurt Zweiter war in 2:06:34.

Bei den Frauen sind abgesehen von der Niederländerin Miranda Boonstra (2:27:32) noch keine international relevanten Starterinnen bekannt. Die Zeiten als Tegla Loroupe (Kenia) in Rotterdam Weltrekord lief (2:20:47 im Jahr 1998) oder die spätere Olympiasiegerin Tiki Gelana mit einem Streckenrekord von 2:18:58 gewann (2012) sind für Rotterdam vorerst wohl vorbei.

Daten und Favoriten

IAAF Gold Label Race
Meldezahl: ca. 17.500
Meldungen noch möglich: Nein
Internetseite: www.marathonrotterdam.nl
Siegprämie: nicht bekannt
Gesamtpreisgeld: nicht bekannt

Streckenrekorde:
2:04:27 – Duncan Kibet (KEN/2009), James Kwambai (KEN/2009)
2:18:58 – Tiki Gelana (ETH/2012)

Topathleten und Bestzeiten

Männer: Tsegaye Kebede (ETH/2:04:35), Vincent Kipruto (KEN/2:05:13), Bazu Worku (ETH/2:05:25), John Mwangangi (KEN/2:06:13), Matthew Kisorio (KEN/2:06:33), Lani Rutto (KEN/2:06:34), Abayneh Ayele (ETH/2:06:45), Allan Kiprono (KEN/2:09:38).

Frauen: Miranda Boonstra (NED/2:27:32) - weitere noch nicht bekannt.

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