Frühjahrs-Marathons 2013

Die beste Marathonzeit des Jahres

Innerhalb von acht Tagen werden die drei Lauf-Klassiker Rotterdam-Marathon, Boston-Marathon und London-Marathon gestartet. Ein Überblick über die anstehenden Frühjahrsmarathons.

11042013 London

An der Themse entlang und vorbei am Big Ben geht es in London.

Bild: www.photorun.net

Rotterdam, Boston, London – bei dieser Städtekombination kann es sich im April sportlich gesehen nur um Marathon drehen. Innerhalb von acht Tagen werden diese drei Lauf-Klassiker gestartet. Hinzu kommen unter anderem noch Wien, Hamburg und Düsseldorf sowie im Mai dann Hannover und Prag.

Bei den ganz großen Marathonrennen, vor allen die World Maraton Majors (WMM)-Rennen von London und Boston, ist der Boom ungebrochen. Aber auch Veranstaltungen wie Wien oder Rotterdam melden weitere Teilnehmerrekorde. Auch was den Spitzensport angeht, entwickelt sich der Klassiker über die 42,195 km immer weiter. Zwar fielen im vergangenen Jahr keine Weltrekorde im Marathon, doch die Breite in der Spitze wurde immer größer. Erst im vergangenen Januar zeigte sich dies in Dubai, als gleich fünf Läufer unter 2:05 Stunden rannten – ein einmaliges Ergebnis. Und es waren nicht jene Athleten, die man vorher zu den schnellsten der Welt gezählt hätte.

2012 hatten im Gegensatz zu den Vorjahren auch die Frauen mächtig aufgeholt – mit Zeiten von deutlich unter 2:20 Stunden. Der Marathon-Weltrekord von Paula Radcliffe (Großbritannien/2:25:25), der in diesen Tagen zehn Jahre alt wird, scheint nicht mehr unangreifbar zu sein für die neue Generation von Läuferinnen. Bei den Männern ist die Situation nach wie vor so, dass es eine Reihe von Athleten gibt, denen man zutrauen kann, den Weltrekord von Patrick Makau (Kenia/2:03:38) zu brechen.
Einige von ihnen werden am 21. April beim Virgin London-Marathon starten, dem ganz klar bestbesetzten Rennen des Frühjahres. Auch im Herbst dürfte kein anderes Marathonrennen an die Besetzung von London herankommen.

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