Holland

Dickson Chumba läuft Streckenrekord beim Eindhoven-Marathon 2012

Der Kenianer Dickson Chumba lief beim Eindhoven-Marathon 2012 in 2:05:46 neuen Streckenrekord. Das Rennen gehört zu den schnellsten Herbst-Marathons der Welt.

Dickson Chumba beim Eindhoven-Marathon 2012

Dickson Chumba lief Streckenrekord in Eindhoven.

Bild: Studio Click

In Holland rannte am 14. Oktober 2012 Dickson Chumba aus Kenia zu einem Kursrekord von 2:05:46 Stunden. Damit verbesserte er die Streckenbestzeit, die sein Landsmann Jafred Kipchumba vor einem Jahr aufgestellt hatte, um zwei Sekunden. Auch die nächstplatzierten Läufer erreichten internationale Topzeiten: Franklin Chepkwony lief als Zweiter 2:06:11, sein kenianischer Landsmann Erick Ndiema folgte mit 2:06:17. Vierter wurde Tadese Tola (Äthiopien) in 2:08:01 Stunden.

Durch die hochklassigen Zeiten hat sich der Eindhoven-Marathon in der Liste der schnellsten City-Marathonrennen erstmals unter die Top Ten geschoben. In dieser Statistik wird der Durchschnitt der zehn besten je bei einer Veranstaltung erzielten Zeiten gewertet. Mit 2:06:40,8 Stunden liegt Eindhoven nunmehr auf Rang zehn.

Nach einer Halbmarathon-Durchgangszeit von 62:57 Minuten löste sich Dickson Chumba bereits kurz nach 28 Kilometern von den Konkurrenten. „Ich habe mich in dieser Phase sehr gut gefühlt und das Tempo fühlte sich langsam an. Ich war überrascht, dass keiner der Konkurrenten mir folgte“, erklärte Dickson Chumba, der in Eindhoven auch eine persönliche Bestzeit aufstellte. Vor einem Jahr war er in Frankfurt als Siebenter 2:07:23 Stunden gelaufen. „Ich wusste, dass ich auf dem Weg war zu einer schnellen Zeit, aber ich hatte keine Ahnung wie schnell genau das sein würde. Erst als ich nach der letzten Kurve die Zieluhr sah, wusste ich Bescheid.“ Noch drei Kilometer vor dem Ziel sah es so aus, als könnte Dickson Chumba sogar unter 2:05 Stunden laufen. Doch dann wurde er deutlich langsamer und verlor auf dem Schlussstück noch einige Zeit.

Weniger spektakulär war das Rennen der Frauen in Eindhoven. Hier setzte sich die Äthiopierin Aberume Mekurai in 2:27:20 Stunden durch. Bei Kilometer 36 hatte sie sich von der Holländerin Miranda Boonstra gelöst, die schließlich in 2:28:18 Platz zwei belegte. Als Dritte folgte Dinkenesh Mekasha (Äthiopien) mit 2:30:31.

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