Eindhoven-Marathon

Charles Kamathi sprintet zum Sieg

Nur zwei Sekunden trennten nach 2:07:38 Stunden den Sieger Kamathi beim Eindhoven-Marathon vom Dritten.

Charles Kamathi gewann den Eindhoven-Marathon.

Charles Kamathi gewann den Eindhoven-Marathon.

Bild: photorun.net

Einmal mehr gab es beim Eindhoven-Marathon hochklassige Ergebnisse. Dabei gewann der Kenianer Charles Kamathi ein dramatisches Sprint-Finish in 2:07:38 Stunden. Schnellste Frau war bei guten Witterungsbedingungen Atsede Habtamu (Äthiopien) mit 2:25:35.

Im durchweg schnellen Männerrennen erreichte eine größere Spitzengruppe die Halbmarathonmarke nach 63:18 Minuten. Nach und nach fiel dann einer nach dem anderen aus der Gruppe heraus. An der 40-km-Marke waren schließlich noch drei Läufer im Rennen, die sich dann einen mitreißenden Kampf um den Sieg lieferten. Dabei gewann Charles Kamathi hauchdünn vor dem zeitgleichen Nicolas Kipkorir. Dritter wurde mit Paul Biwott ein weiterer Kenianer in 2:07:40. Dass Kamathi diesen Schlussspurt gewann war nicht sehr überraschend, denn er verfügt über eine starke Grundschnelligkeit. 2001 war Charles Kamathi sogar Weltmeister über 10.000 m. Er war damals jener Läufer, der Haile Gebrselassies (Äthiopien) WM-Siegserie nach vier Goldmedaillen über diese Distanz stoppte.

Im Frauenrennen gab es einen neuen Kursrekord. Atsede Habtamu, die vor einem Jahr den Berlin-Marathon gewonnen hatte, lief von Beginn an ihr eigenes Rennen und war, unterstützt von einem Tempomacher, nach 2:25:35 Stunden im Ziel. Die Äthiopierin siegte mit fast fünf Minuten Vorsprung vor ihrer Landsfrau Tsega Gelaw (2:30:10). Dritte wurde die Kenianerin Anne Kosgei mit 2:31:05.