Knaller und Herausforderungen

Berlin 2009 wird spannender und schneller denn je

Den ersten Rekord bilden die 40.923 Anmeldungen; den zweiten machen Haile und Kibet unter sich aus.

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Der Herbst kann kommen – der Berlin Marathon auch.

Bild: photorun.net

Nur vier Wochen nach den Weltmeisterschaften in Berlin startet in der deutschen Hauptstadt der nächste hochkarätige Lauf: Der Berlin-Marathon ist das erste einer Reihe von großen Herbstrennen über die 42,195 km. Dabei kommt es am kommenden Sonntag zu einem hochkarätigen Duell: Weltrekordler und Titelverteidiger Haile Gebrselassie (Äthiopien/2:03:59) trifft auf den Jahresweltbesten Duncan Kibet (Kenia/2:04:27). Nie zuvor waren zwei Läufer mit derartig schnellen Bestzeiten in einem Rennen.

Die 36. Auflage des Berlin-Marathons, für den die Rekordzahl von 40.923 Läufern aus 122 Nationen gemeldet ist, ist eines von drei Herbstrennen, das zu den World Marathon Majors (WMM) zählt. Nach Chicago und New York endet die WMM-Serie 2008-2009. Doch die Sieger stehen schon jetzt praktisch fest, denn ihr Punktvorsprung ist enorm. Olympiasieger Sammy Wanjiru (Kenia), der in Chicago am 11. Oktober einen Weltrekordangriff starten wird, und Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) sind nur noch theoretisch einzuholen. Dafür müsste schon einer der Nächstplatzierten im Herbst bei den drei WMM-Rennen zweimal gewinnen, ohne dass die Führenden selbst noch besonders punkten.

Irina Mikitenko dürfte also als erste Läuferin zum zweiten Mal den WMM-Jackpot knacken. Sie wird erstmals beim Chicago-Marathon an den Start gehen, doch unabhängig vom Ergebnis wird sie auf jeden Fall zur Großverdienerin des Herbstes. Eine halbe Million Dollar erhalten die beiden WMM-Sieger jeweils.

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