Eindhoven-Marathon 2014

Bekeles Trainingspartner Regassa gewinnt Eindhoven-Marathon

Den Eindhoven-Marathon gewann der Äthiopier Tilahun Regassa in 2:06:21. Die Polin Iwona Lewandowska siegte im Frauenrennen in 2:28:33.

Eindhoven-Marathon 2014

Strahlender Sieger des Eindhoven-Marathons: Tilahun Regassa (2:06:21).

Bild: Eindhoven-Marathon / Erik van Leeuwen

Nicht in Chicago durch Kenenisa Bekele sondern in Eindhoven durch Tilahun Regassa gab es am Sonntag einen äthiopischen Sieg im Marathon. Der 24-jährige Regassa gewann das Rennen in Holland in 2:06:21 Stunden, nachdem er sich bei Kilometer 36 aus einer Spitzengruppe abgesetzt hatte. Zweiter wurde der Kenianer Jonathan Maiyo in 2:06:47, Rang drei ging an Alfers Lagat. Der Kenianer, der nach 2:07:10 Stunden im Ziel war, war eigentlich nur als Tempomacher vorgesehen, lief aber dann weiter und erreichte eine beachtliche Zeit in seinem ersten Marathon. Mit Sammy Kigen (Kenia) blieb nur noch ein weiterer Läufer unter 2:10 Stunden. Er war als Vierter nach 2:08:05 im Ziel.

Tilahun Regassa gewinnt in Eindhoven trotz Kniebeschwerden

Regassa, der in Äthiopien regelmäßig mit Kenenisa Bekele trainiert, gewann das Rennen trotz eines leichten Knieproblems. „Das hat mich während des Laufes beschäftigt. Aber nach 23 km spürte ich, dass es mit dem Knie gehen würde. Deswegen bin ich froh, dass es gehalten hat und ich gewinnen konnte. Dass ich meine Bestzeit heute verpasst habe, stört mich unter diesen Umständen nicht“, sagte Regassa, der im vergangenen Jahr in Chicago als Dritter 2:05:27 gelaufen war.

Bei sehr guten Wetterbedingungen erlebte der hoch eingeschätzte Leonard Komon eine Enttäuschung bei seinem ersten Lauf über die klassische Distanz. Der kenianische 10- und 15-km-Weltrekordler kam abgeschlagen nach 2:14:25 Stunden auf Rang sechs ins Ziel und war damit fast zehn Minuten langsamer als erhofft. „Nach 23 km fühlten sich meine Beine sehr müde an, aber ich wollte unbedingt ins Ziel kommen. Während der letzten Stunde habe ich mir viele Gedanken gemacht (wie es dazu kommen konnte, d. Red.)“, erklärte Leonard Komon.

Das vergleichsweise deutlich schwächer besetzte Rennen der Frauen gewann die Polin Iwona Lewandowska souverän in 2:28:33 Stunden vor ihren Landsfrauen Olha Kalendarova-Ochal (2:32:06) und Monika Stefanowitz (2:32:25). Lewandowska hatte Pech, dass sie ihren persönlichen Rekord um nur eine Sekunde verpasste.

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