Boston-Marathon 2009

Beide Vorjahressieger für Traditionsrennen verpflichtet

Der Boston-Marathon 2009 verpflichtet die Laufelite und verzeichnet ein großes Interesse unter Breitensportlern.

Mit beiden Vorjahressiegern wird am 20. April der 113. Boston-Marathon gestartet. Wie die Veranstalter mitteilen, haben sie sowohl Robert Kipkoech Cheruiyot (Kenia) als auch Dire Tune (Äthiopien) verpflichtet. Zuvor standen bereits die Starts der beiden US-Amerikaner Ryan Hall und Kara Goucher fest. Das Traditionsrennen über den welligen Kurs von Hopkinton nach Boston verzeichnet auch bei den Breitensportlern sehr großes Interesse. Im Vergleich zum Vorjahr registriert die Boston Athletics Association (BAA) ein Plus von rund 20 Prozent. Das Teilnehmerlimit für das Rennen, bei dem Qualifikationszeiten erfüllt werden müssen, liegt bei 25.000 Läufern. Es dürfte bald erreicht sein.

Dire Tune kehrt als Vorjahressiegerin zum Boston-Marathon zurück.

Der Boston-Marathon gehört zu der World Marathon Majors (WMM)-Serie, die bei dem Rennen am 20. April fortgesetzt wird (2008-2009-Serie) beziehungsweise neu beginnt (2009-2010). Bei den Frauen führt in der laufenden Serie Irina Mikitenko, die bereits die Serie 2007-2008 gewann. Die Läuferin des TV Wattenscheid wird am 26. April beim London-Marathon starten.

„Boston ist eines meiner Lieblingsrennen. Deswegen trainiere ich so hart wie es geht dafür, um dann zum fünften Mal zu gewinnen und einen neuen Streckenrekord zu erreichen“, erklärte Robert Kipkoech Cheruiyot, der 2003 sowie von 2006 bis 2008 jeweils den Boston-Marathon gewonnen hat. Vor drei Jahren stellte er dabei mit 2:07:14 Stunden einen Streckenrekord auf, der auch seine persönliche Bestzeit ist. Cheruiyot hatte vor kurzem bekannt gegeben, dass er zum Islam konvertiert sei und will künftig unter dem Namen Ahmed Omar Kipkoech Cheruiyot starten. Die Veranstalter des Boston-Marathons führen ihn allerdings noch mit seinem Vornamen Robert.

„Es war immer mein Traum, eines Tages beim Boston-Marathon starten zu können. Im vergangenen Jahr konnte ich ihn sogar gewinnen. Deswegen ist es für mich eine große Motivation, hier als Titelverteidigerin an den Start zu gehen“, erklärte Dire Tune, die im vergangenen Jahr in 2:25:25 Stunden in Boston gewann. Die 23-Jährige hat sich allerdings 2008 wohl keinen Gefallen damit getan, vier Marathonrennen zu laufen. Vor Boston war sie im Januar in Houston als Siegerin nach 2:24:40 Stunden im Ziel. Bei Olympia in Peking rannte sie dann im August auf Rang 15 und in New York belegte sie im November Platz sieben. Dieses Extremprogramm könnte durchaus negative Folgen auch für ihr Boston-Rennen haben.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net

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