Irina Mikitenko

Bahnkarriere ist beendet

Irina Mikitenko

Irina Mikitenko.

Haben Sie schon mal gesagt, stopp, jetzt nehme ich eines Eurer Räder und ein anderer läuft?

Irina Mikitenko: Nein, nie!

Sabrina Mockenhaupt hat in einem Interview vor kurzem erzählt, dass Sie sich beide im Rahmen des Europa-Cups über 10.000 m in Marseille gut unterhalten haben. Worum ging es da?

Irina Mikitenko: Ja, das stimmt. Ich habe Sabrina gesagt, dass sie sehr talentiert ist für den Marathon. Aber ich habe ihr auch erklärt, dass das alleine im Marathon nicht reicht. Man muss sich sehr hart und konzentriert vorbereiten, um erfolgreich zu sein.

Werden Sie noch einmal über 10.000 m bei einer großen Meisterschaft starten?

Irina Mikitenko: Nein, die Bahn-Langstrecken sind für mich in meiner leistungssportlichen Karriere jetzt abgeschlossen und nur noch eine Erinnerung. Ich werde nicht mehr über 10.000 m starten, denn die Vorbereitung ist auch eine ganz andere als für einen Marathon. Hinzu kommt, dass ich die 10.000 m eigentlich nie gerne gelaufen bin, sie waren immer eine Qual. Ich habe mich auf diese Strecke allerdings auch nie richtig vorbereitet und konnte daher auch mein Potenzial nie ausschöpfen. Anders ist das bei den 5.000 m, daran erinnere ich mich gerne. Wenn ich irgendwann nach meiner Karriere noch einmal aus Spaß ein Bahnrennen laufen sollte, dann über 5.000 m.

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