Souveräne Siege

Arusei und Tola gewinnen Seoul-Marathon

Der Kenianer Moses Arusei und die Äthiopierin Robe Tola siegten beim Seoul-Marathon mit deutlichem Vorsprung.

Seoul-Marathon

Moses Arusei

Während es für den 25-jährigen Arusei der bisher größte Sieg in seiner Karriere war, hatte die erst 22-jährige Tola bereits vor drei Jahren beim Hamburg-Marathon triumphiert. Bei kühlem Wetter rannte Moses Arusei in Korea 2:07:54 Stunden. Für Tola wurden 2:25:37 gestoppt.

Nachdem im Männerrennen lange Zeit eine sehr große Gruppe von Läufern das Feld angeführt hatte, fiel die Vorentscheidung kurz hinter der 30-km-Marke. Moses Arusei gelang es mit einer Tempoverschärfung, sich von den verbliebenen Konkurrenten zu lösen. Bei Kilometer 35 hatte er dann einen Vorsprung von 15 Sekunden, den er fortan noch ausbaute. Mit 2:07:54 erreichte Moses Arusei die zweitbeste Zeit seiner Karriere. Im vergangenen Frühjahr war er in Paris als Zweiter hochklassige 2:06:50 Stunden gelaufen. Auch in Deutschland hatte Moses Arusei in der Vergangenheit Erfolg: Seinen ersten Marathon gewann er auf Anhieb in Dresden 2005 in 2:16:48. Ein Jahr später war er Zweiter in Frankfurt mit 2:10:30.

In Seoul siegte Moses Arusei am Ende klar vor dem Äthiopier Dejene Yirdawe, der 2:08:30 rannte und dabei seine persönliche Bestzeit gleich um über drei Minuten steigerte. Rang drei belegte Sylvester Teimet (Kenia) mit 2:10:11.

Das Frauenrennen in Seoul war in den vergangenen Jahren immer wieder eine Angelegenheit der Chinesinnen – nicht so am Sonntag. Als Robe Tola das Tempo anzog, war die letzte verbliebene Konkurrentin, Wei Yanan (China), schnell geschlagen. Bei Kilometer 35 führte die Äthiopierin, die 2006 den Hamburg-Marathon gewonnen hatte, bereits mit einem Vorsprung von über einer Minute. Am Ende siegte die 22-Jährige in 2:25:37 mit über zwei Minuten Vorsprung auf die Koreanerin Lee Sun-Young (2:27:48). Dritte wurde Wie Yanan mit 2:29:00.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net