Zum dritten Mal

Anna Hahner startet beim Berlin-Marathon 2015

Anna Hahner wird zum dritten Mal beim Berlin-Marathon starten. Dabei wird sie unter anderem auf die Laufgrößen Aberu Kebede und Gladys Cherono treffen.

Anna Hahner tritt zum dritten Mal beim Berlin-Marathon an

Anna Hahner wird zum dritten Mal in Berlin starten.

Bild: photorun.net

Anna Hahner wird zum dritten Mal in ihrer Karriere beim Berlin-Marathon an den Start gehen. Die Verpflichtung der 25-jährigen Läuferin, die in Gengenbach (Schwarzwald) wohnt und für Run2Sky startet, gaben die Veranstalter des Rennens heute bekannt. Anna Hahner wird am 27. September in Berlin auf starke internationale Konkurrenz treffen. Dazu zählen die zweimalige Berlin-Siegerin Aberu Kebede (Äthiopien) sowie Kenias neue Marathon-Hoffnung Gladys Cherono.

Deutschlands beste Marathonläuferin trifft in Berlin auf harte Konkurrenz

Anna Hahner ist zurzeit Deutschlands beste Marathonläuferin. Seit ihrer Marathon-Premiere 2012 hat sie sich kontinuierlich gesteigert. Hahner lief im vergangenen Jahr in Berlin mit 2:26:44 Stunden ihre aktuelle persönliche Bestzeit. Ihr größter Erfolg gelang ihr im Frühjahr 2014. Damals gewann sie sensationell den Vienna City Marathon in 2:28:59 Stunden.

In Berlin geht es für Anna Hahner in erster Linie um das Erreichen der Olympia-Norm für Rio 2016. Die Richtzeit dürfte voraussichtlich zwischen 2:28:00 und 2:29:00 Stunden festgelegt werden. Eine Platzierung unter den Top drei ist für Hahner angesichts der starken Konkurrenz bei diesem World Marathon Majors-Rennen jedoch nicht realistisch. Angeführt wird das internationale Topfeld von der Äthiopierin Aberu Kebede, die als erste Läuferin nach Uta Pippig (Berlin) und Renata Kokowska (Polen) den Berlin-Marathon zum dritten Mal gewinnen kann. Die 28-jährige Kebede hatte 2010 und 2012 in Berlin triumphiert. Vor drei Jahren stellte sie mit hochklassigen 2:20:30 Stunden ihre nach wie vor gültige Bestzeit auf. 2014 gewann Kebede den Frankfurt-Marathon in 2:22:41 Stunden.

Cherono und Hailu kommen wichtige Rollen zu

Bei einem zu erwartenden Rennen um eine Zeit von unter 2:20 Stunden kann vor allen eine Kenianerin eine starke Rolle spielen: Gladys Cherono, die eigentlich bereits vor einem Jahr in Berlin ihr Debüt laufen sollte. Doch verletzungsbedingt musste sie damals ihre Premiere absagen. Stattdessen lief Cherono im Januar in Dubai und erzielte dabei hervorragende 2:20:03 Stunden. Es war eines der schnellsten Marathon-Debüts aller Zeiten, und Cherono lief nur eine Sekunde hinter der Siegerin Aselefech Mergia (Äthiopien) ins Ziel.

Eine gute Rolle spielen könnte in Berlin auch Meseret Hailu (Ähtiopien). Sie hat eine Bestzeit von 2:21:09 Stunden, an die sie allerdings in den letzten zwei Jahren nicht mehr herangekommen ist. Immerhin zeigte Hailu im Frühjahr einen Aufwärtstrend: Sie gewann in Hamburg mit 2:25:41 Stunden.

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