Polar-Women's-Run-Staffeln in Frankfurt

Als Mädels-Staffel den Marathon gerockt

Sechs Women's-Run-Teilnehmerinnen hatten Plätze in den Polar-Staffeln um die Topmodels Barbara Meier und Birgit Niethammer gewonnen. So erlebten die Mädels den Frankfurt-Marathon als Teams.

Die beiden Women's-Run-Polar-Staffeln um Barbara Meier und Birgit Niethammer beim Frankfurt-Marathon 2016

Die beiden Women's-Run-Polar-Staffeln um Barbara Meier und Birgit Niethammer in Vorfreude auf ihren gemeinsamen Frankfurt-Marathon 2016.

Bild: Polar

Ein einmaliges Erlebnis hatten sechs Teilnehmerinnen des Women’s Runs, der Frauenlauf-Serie von RUNNER’S WORLD, beim diesjährigen Frankfurt-Marathon. Sie wurden von Polar, einem der Partner des Women’s Runs eingeladen, in einer der beiden Women’s-Run-Staffeln um die Topmodells Barbara Meier und Birgit Niethammer mitzulaufen. Hier berichten die Mädels von ihren Eindrücken:

Startläuferin Kristina Assmann

"Es war einfach nur super in Frankfurt! Ich habe mit Birgit noch spontan die Strecke getauscht und war dann Startläuferin. Dabei ist für mich die Aufregung immer am Größten. Ich durfte dann die 12,9 Kilometer lange Startetappe laufen. Die Stimmung auf und an der Strecke war klasse. Ich habe den Lauf und auch das Drumherum sehr genossen. Polar hat uns mit pinken Staffelshirts ausgestattet – die waren echt ein Hingucker. Die Mädels aus beiden Staffeln waren auch alle so nett. Wir haben uns irgendwie gleich verstanden. Nachdem die anderen drei ihre Strecken gelaufen waren, folgte der gemeinsame Einlauf in die Festhalle. Das war der krönende Abschluss. Für mich war es ein ganz besonderes Wochenende! Ich komme nächstes Jahr bestimmt wieder."

Nici Manke über eine neue, schöne Erfahrung

"Der Staffellauf! Ich war etwas nervös. Hoffentlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das Treffen im Marriot war super lustig, ich hab meine anderen Mädels getroffen und kennengelernt. Die waren alle total lieb und gut drauf. Dann ging’s los! Nachdem wir die erste ins Rennen geschickt haben, sind wir restlichen drei via S- und U- Bahn zu den Staffel-Wechselpunkten gefahren. Spannend! Es waren unglaublich viele Leute unterwegs. Aber alles hat geklappt, jede war rechtzeitig da. Dann: Julia kam angeflitzt, schnell den Transponder gewechselt und los ging’s für mich. Es war soooo schön! Perfektes Wetter, einfache, schnelle Strecke, viele Läufer und eine tolle Stimmung auf der Strecke.

Ich hab es sehr genossen, hab versucht so viele Eindrücke wie möglich aufzunehmen: die Mitläufer, die Musikgruppen, fliegende Luftballons am Himmel. Bei Kilometer 41 war ich mit den Augen auf der Suche nach den anderen dreien. Und da standen sie – ein Adrenalin-Schub brachte uns vier nach 3:57 Stunden über die Ziellinie in Frankfurts Festhalle. Grandios. Die unglaubliche Menschenmenge im Ziel- und Außenbereich und das Gedränge holte mich recht schnell von meiner Wolke. Aber egal! Es war eine tolle (Staffel)-Erfahrung und eine gute Orga. Nach bereits einigen Zehnern, Halbmarathons und Marathons waren der Women’s Run im Juni in Stuttgart und das heutige Staffelrennen neue, schöne Erfahrungen. Danke an Birgit, die mich in Stuttgart "an Bord" geholt hat."


Polar-Topmodell Birgit Niethammer (2. von rechts) mit ihren Staffel-Partnerinnen Kristina Assmann (rechts), Julia Heide (2. von links) und Nici Manke. Den Marathon schafften sie mit einer Zeit von 3:57:08 sicher unter vier Stunden.

Bild: Polar

Barbara Meier über Probleme mit dem Dresscode

"Mein Lauf beim Frankfurt-Marathon war super. Ich war mit Mark Seng von Polar und Hayo Schumacher (Achim Achilles, Anm. d. Redaktion) gemeinsam on tour, und mit den beiden hatten wir unglaublichen Spaß. Die Strecke fand ich echt schön, die Frankfurter Architektur hat bei dem schönen Wetter noch viel besser gewirkt! Besonders toll fand ich, dass es neben Wasser auch Tee an den Versorgungsständen gab. Allgemein hat mich sehr viel an meinen New-York-Marathon erinnert und es kamen viele schöne Erinnerungen an damals zurück.

Dieses Mal bin ich aber zum ersten Mal in einer Staffel gelaufen. Das war eine sehr tolle Erfahrung. Zum einen war meine Staffel die beste überhaupt ;-) und ich hatte so tolle und hochmotivierte Kameradinnen. Zum anderen entwickelt sich ein einer Staffel ein schöner Team-Gedanke und eine ganz besondere Girl-Power, wenn man eine Mädels-Staffel hat. Organisatorisch hat alles perfekt geklappt. Wir hatten vorher relativ genau unsere Zeiten berechnet und auch eine Whatsapp-Gruppe gegründet, in der wir uns bei jeder Staffel-Übergabe upgedatet haben. Mit meiner Polar Smartwatch konnte ich die Nachrichten dann während des Laufens lesen. Das war schon sehr cool.

Der Zieleinlauf war echt sehr schön: Es war ein wundervoller Moment, in die Halle einzulaufen und in so viele glückliche Gesichter von Finishern zu blicken. Ein Marathon hat einfach eine tolle Stimmung, die in der Luft liegt. Das ist etwas ganz Besonderes, das man auch als Zuschauer spürt.

Meine lustigste Frankfurt-Anekdote an dem Tag war allerdings, dass ich in meinem Hotel nicht frühstücken durfte, weil ich morgens Laufschuhe getragen hatte. Diese entsprachen nicht dem Dresscode. Da half es auch nicht, dass die Marathon-Strecke ganz direkt an dem Hotel vorbeigeführte. Das fand ich an einem Tag mit einem solch tollen sportlichen Großereignis, das eine ganze Stadt in den Bann zieht, schon sehr lustig. Damit ich doch noch Frühstück bekam, ist dann mein Polar-Team eingesprungen und hat mich in unserer Lounge versorgt und für den Lauf gestärkt."

Die Women's-Run-Polar-Staffel 2 um Barbara Meier beim Frankfurt-Marathon 2016

Bild: Polar

Topmodell und Polar-Testimonial Barbara Meier (1669 A) lief die Staffel beim Frankfurt-Marathon mit Nele Prüser (B), Kerstin Ast (C) und Sandra Geier. Sie liefen eine Gesamtzeit von 3:46:01 Stunden.

Nele Prüser hatte gleich drei unvergessliches Erlebnisse

"Der ganze Tag des Staffelmarathons hat riesigen Spaß gemacht. Außerdem spielte das Wetter super mit: Die Sonne schien und es war relativ warm. Für mich gab es in Frankfurt drei Erlebnisse, welche unvergesslich waren.

Beim Start der zweiten Welle ging ich direkt neben dem Starterfeld: das war ein absolutes Gänsehaut-Gefühl. Die laute Musik, die motivierte Menschenmenge, und dann noch das Runterzählen und der Startschuss. Ich war zwar nicht in der Menschenmenge, aber ich war 10 Meter daneben und es war atemberaubend. Das Gefühl ist schwer in Worte zu fassen, da man es erlebt haben muss um dieses Gefühl zu verstehen. Ich freu mich schon darauf, wenn ich irgendwann meinen ersten Marathon laufe und dann dieses Gefühl nochmal erleben darf. Einfach unvergesslich.

Mein zweites Erlebnis, welches ich nicht vergessen werde, war kurz nach der Staffelübergabe bei Kilometer 13. Ich lief über die Brücke und der Ausblick war einfach wunderschön. Gleichzeitig wurde ich von der Menschenmenge so mitgezogen, und die Zuschauer motivierten einen zusätzlich, dass es eigentlich unmöglich gewesen wäre, langsam zu laufen. Es war ein schönes Gefühl, ein Teil von einer so großen Masse an Läufern zu sein. Vor und hinter einem waren überall nur Läufer, der Strom an Läufern schien unendlich zu sein. Ich war sehr traurig, als meine 6,1 Kilometer vorbei waren, da ich gerne noch weiter gelaufen wäre.

Das dritte unvergessliche Erlebnis war der Zieleinlauf. Wir trafen uns bei Kilometer 41, um mit unserer Schlussläuferin ins Ziel zu laufen. Als wir dann gemeinsam den letzten Kilometer aufs Ziel zugelaufen sind – das war einfach ein überwältigendes Gefühl. Überall standen an der Strecke Zuschauer, welche einen anfeuerten und neben einem ragten Wolkenkratzer in den Himmel. Zu viert liefen wir die letzten Meter des Marathons. Das war unvergesslich schön. Wir sind Hand in Hand in die Festhalle und ins Ziel gelaufen. Die Atmosphäre war einfach unbeschreiblich und es war ein einmaliges Gefühl über den roten Teppich ins Ziel zu laufen und anschließend die Medaille zu bekommen.

Ich fand es so schön, diesen Marathon als Staffel gelaufen zu sein, da ich sonst niemals dieses Erlebnis gehabt hätte. Ich muss noch etwas warten, bis ich einen ganzen Marathon laufen darf. Aber nachdem ich diesen wunderschönen Tag hatte, bin ich zu 1000% sicher, dass ich irgendwann einen Marathon laufen möchte.

Allen, die sich keinen Marathon zutrauen, empfehle ich sehr, einmal als Staffel einen Marathon zu laufen. Ihr werdet es nicht bereuen, es ist ein unvergessliches Erlebnis. Das Gefühl werdet ihr niemals vergessen. Und meiner Meinung nach spornt es einen an, einmal selbst einen Marathon zulaufen. Die Bedenken werden ausgelöscht, nachdem man einmal diese Gefühl gespürt hat. Wenn ich alt genug wäre, würde ich mich sofort für den Frankfurt-Marathon 2017 anmelden. Leider muss ich bis dahin noch etwas warten, da ich mit 15 Jahren noch etwas zu jung für die 42,195 km wäre."

Kerstin Ast hat sich mit dem Marathonvirus infiziert

"Der Marathon-Sonntag war ein wundervoller Tag mit tollem Wetter und tollen Mädels. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit meinen Mitläuferinnen zu starten. Obwohl wir uns erst am Morgen des Laufs kennen gelernt hatten, haben wir uns direkt wunderbar verstanden. Wir haben einen „Plan“ ausgeheckt, wer wie lange wohl für seine Strecke braucht, wann die Nächste am Übergabepunkt sein muss und auch wann wir uns alle nochmal gemeinsam treffen um den letzten Kilometer in die Festhalle einzulaufen.

Dieser Plan ist auch 1A aufgegangen – jeder konnte seine vorgenommene Zeit laufen und so sind wir dann nach 3:46:01 Stunden ins Ziel eingelaufen. Der Zieleinlauf in die Festhalle war das Sahnehäubchen für den eh schon tollen Tag und wir haben es genossen Hand in Hand ins Ziel zu laufen. Als Gemeinschaftserlebnis kann ich jedem empfehlen, einmal an so einer Staffel teilzunehmen. Ich persönlich bin vom Frankfurt-Marathon so angefixt, dass ich falls es möglich ist nächstes Jahr gerne über die gesamte Distanz an den Start gehen möchte."