Frankfurt-Marathon 2016

Alle Dopingproben negativ

Alle Dopingproben beim Frankfurt-Marathon 2016 waren negativ. Deshalb werden nun die Preisgelder der Topathleten ausgezahlt.

Frankfurt-Marathon 2016

Die leistungsstarke Spitzengruppe beim Frankfurt-Marathon 2016.

Bild: Mainova Frankfurt Marathon

Alle beim Frankfurt-Marathon am 30. Oktober 2016 vorgenommenen Dopingkontrollen haben negative Ergebnisse. Dies teilte der Leichtathletik-Weltverband IAAF-Renndirektor Jo Schindler mit. Im Labor für Dopinganalytik der Universität Köln wurden die Urinproben der Eliteathleten untersucht. Somit gibt es in der 35-jährigen Geschichte des Laufklassikers am Main nach wie vor keinen positiven Dopingbefund.

Als Vorreiter im Anti-Doping-Kampf unter den deutschen Laufveranstaltern werden in Frankfurt nicht nur mehr Topläufer kontrolliert, sondern deren Proben auch auf mehr Substanzen hin analysiert als von den Verbänden vorgeschrieben. Darüber hinaus lassen die Organisatoren die Proben auf eigene Kosten im Kölner Labor für Dopinganalytik langzeitlagern, damit sie für etwaige Nachkontrollen zur Verfügung stehen.

„Erst wenn negative Kontrollergebnisse vorliegen", so Renndirektor Schindler, „beginnen wir mit der Auszahlung der beim ältesten deutschen Stadtmarathon erlaufenen Preisgelder."

Der Gewinner der 35. Ausgabe des Frankfurt-Marathon Mark Korir aus Kenia hat sich mit seiner Weltklassezeit von 2:06:48 Stunden auf Rang 26 der Marathon-Weltjahresbestenliste einsortiert. Siegerin Mamitu Daska (Äthiopien) erreichte trotz gesundheitlicher Probleme auf den letzten Rennkilometern die Festhalle in 2:25:27 Stunden als Erste, was Platz 46 in der weltweiten Bestenliste 2016 bedeutet.

Besonders viel Aufmerksamkeit bekam in Frankfurt Fate Tola. Bei ihrem ersten Marathon nach ihrer Einbürgerung wurde die 29-Jährige, knapp hinter der Siegerin im Ziel, deutsche Meisterin. Mit ihrer Zeit von 2:25:42 Stunden hat sie auf der schnellen Strecke am Main ihre Position als viertbeste deutsche Marathonläufer aller Zeiten bestätigt.