Marathonlauf in China

Äthiopier gewinnen Xiamen-Marathon in China

Der Äthiopier Negari Terf gewann den hochkarätigen Xiamen-Marathon mit neuem Streckenrekord in 2:07:32 Stunden. Fast 74.000 Läufer meldeten für den Lauf in China.

Negari Terfa, hier beim Berlin-Marathon, stellte in Xiamen einen Streckenrekord auf.

Negari Terfa, hier beim Berlin-Marathon, stellte in Xiamen einen Streckenrekord auf.

Bild: photorun.net

Beim ersten hochkarätigen Marathonlauf des neuen Jahres gab es äthiopische Sieger: Negari Terfa und Fatuma Sado liefen in Xiamen (China) jeweils vor Konkurrenten aus Kenia ins Ziel. Während Terfa mit 2:07:32 Stunden bei guten Wetterbedingungen einen Streckenrekord aufstellte, lief Sado 2:27:35. Der Xiamen-Marathon gehört zu den Gold Label-Races des internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF) und ist damit in der höchsten Kategorie der Straßenrennen.

Das Rennen in China hat sich in den vergangenen Jahren auch breitensportlich immer weiter entwickelt. Alle Wettbewerbe zusammengerechnet, registrierten die Veranstalter eine Meldezahl von 73.896 Athleten. Damit gehört der Lauf zu den größten Straßenrennen der Welt. China macht auch breitensportlich große Fortschritte. Wie die staatliche Nachrichtenagentur „Xinhua“ berichtet, wurden im Jahr 2012 bei 33 Marathon- und Laufveranstaltungen eine halbe Million Teilnehmer registriert.

Nach einem Zweikampf mit dem Kenianer Paul Lonyangat konnte sich Negari Terfa bei Kilometer 40 entscheidend lösen. Der 30-jährige Äthiopier, der 2009 und 2010 bereits jeweils Platz zwei in Xiamen belegt hatte, gewann schließlich mit 2:07:32 Stunden. Damit verbesserte er seinen persönlichen Rekord um neun Sekunden. 2009 war er in Berlin als Dritter 2:07:41 gelaufen. Hinter dem zweitplatzierten Paul Lonyangat (2:07:44) blieben auch noch Sahle Warga (Äthiopien/2:08:39), Adhana Gebretsadik (Äthiopien/2:09:00) und Titelverteidiger Peter Kamais (Kenia/2:09:53) unter 2:10 Stunden.

Im insgesamt schwächer besetzten Frauenrennen fiel die Entscheidung bei Kilometer 28. Hier setzte sich Fatuma Sado von ihrer einzig verbliebenen Konkurrentin, Eunice Jepkirui (Kenia), ab. Die erst 21-jährige Äthiopierin, die 2012 in Los Angeles und 2011 in Hamburg triumphiert hatte, gewann schließlich mit großem Vorsprung in 2:27:35. Ihr folgten Eunice Jepkirui (2:30:00) und Eyerusalem Kuma (Äthiopien/2:34:31).

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