Beide Streckenrekorde geknackt

Äthiopier brechen Streckenrekorde beim Houston-Marathon

Beim Houston-Marathon dominierten äthiopische Läufer: Tariku Jufar gewann in 2:06:51 Stunden, seine Landsfrau Alemitu Abera in 2:23:14.

Alemitu Abera

Alemitu Abera gewinnt den Houston-Marathon mit einem Kursrekord.

Bild: photorun.net

Am Tag nach den hochklassigen und spannenden US-Marathon-Olympia-Trials stand der Houston-Marathon dem Wettbewerb vom Sonnabend nicht nach. Bei dem Massenrennen mit einem internationalen Elitefeld fielen bei guten Wetterbedingungen mit Temperaturen von rund 12 Grad Celsius beide Streckenrekorde. Dabei dominierten jeweils äthiopische Läufer die Entscheidungen: Tariku Jufar gewann in 2:06:51 Stunden, seine Landsfrau Alemitu Abera siegte mit 2:23:14.

Der 27-jährige Tariku Jufar hatte sich rund fünf Kilometer vor dem Ziel von seinem letzten verbliebenen Verfolger, seinem Landsmann Debebe Tolossa, gelöst. Am Ende unterbot er den bisherigen Streckenrekord um 13 Sekunden und erzielte die erste Zeit unter 2:07 Stunden in Houston. Es ist zudem eine persönliche Bestzeit für Jufar, der 2008 in Hamburg als Dritter 2:08:10 gelaufen war. 2009 hatte der Äthiopier Pech, als er in Addis Abeba von einem Auto angefahren wurde und sich dabei das Schlüsselbein brach. Nun feierte er in Houston den bisher größten Sieg seiner Karriere. Debebe Tolossa wurde Zweiter in 2:07:41, Demssew Tsega machte den äthiopischen Dreifach-Triumph nach 2:11:13 perfekt.

Im Rennen der Frauen lief Alemitu Abera zu einem souveränen Sieg. Die größte Gegnerin der Äthiopierin war in Houston am Sonntag die Uhr. Begleitet von einem männlichen Tempomacher erreichte sie schließlich hochklassige 2:23:14 Stunden. Damit unterbot die 26-Jährige ihre eigene Bestzeit gleich um über drei Minuten und den bisherigen Streckenrekord um 39 Sekunden. Die frühere australische Crosslauf-Weltmeisterin Bennita Willis wurde Zweite in 2:28:24 und dürfte sich damit für den olympischen Marathon qualifiziert haben. Rang drei belegte Yihunlish Delelecha (Äthiopien) mit 2:31:19.

Auch im parallel veranstalteten Halbmarathonrennen gab es sehr gute Siegzeiten durch zwei äthiopische Läufer. Feyisa Lilesa steigerte sich als Gewinner des Männerlaufes auf 59:22 Minuten und verbesserte den Streckenrekord des US-Amerikaners Ryan Hall um 21 Sekunden. Bei den Frauen setzte sich Oljira Belaynesh in der Kursbestzeit von 68:26 Minuten durch. Nach einem spannenden Zweikampf lag sie im Ziel lediglich zwei Sekunden vor der Kenianerin Caroline Kilel.

Alles zusammen gingen bei der 40. Auflage des Houston-Marathons über 17.500 Läufer an den Start.

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