Mumbai-Marathon

Äthiopier brechen Kursrekorde in Mumbai

Girma Assefa gewinnt nach 2:09:54 Stunden den Mumbai-Marathon. Koren Yal ist nach 2:26:56 Stunden erste Frau im Ziel.

Äthiopier brechen Kursrekorde in Mumbai

Auf dem Weg zum Sieg beim Mumbai-Marathon erfrischt sich der Äthiopier Girma Assefa (vorne).

Bild: photorun.net

Mit den schnellsten Zeiten, die je auf indischem Boden gelaufen wurden, haben die beiden Äthiopier Girma Assefa und Koren Yal am Sonntag, den 16. Januar 2011, den Mumbai-Marathon gewonnen. Kühlere Witterungsbedingungen als gewöhnlich zu dieser Zeit in Mumbai begünstigten die Kursrekorde. Girma Assefa war nach 2:09:54 Stunden im Ziel und durchbrach als erster Läufer beim Mumbai-Marathon die 2:10-Marke. Koren Yal erreichte mit 2:26:56 die erste Zeit unter 2:30 Stunden bei diesem Rennen. Erst auf dem letzten Kilometer des Männerrennens fiel die Entscheidung.

Kurz vor dem Ziel setzte sich Girma Assefa von seinen beiden Konkurrenten ab und gewann. Für den 26-jährigen Äthiopier war es der größte Erfolg seiner bisherigen Karriere. Ursprünglich ein guter Crossläufer (Platz fünf bei der Cross-WM der Junioren im Jahr 2003), erreichte er dann beim Berlin-Marathon 2009 einen beachtlichen sechsten Platz in 2:09:58 Stunden. Diese persönliche Bestzeit steigerte Girma Assefa jetzt um vier Sekunden. Knappe drei Sekunden betrug sein Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Landsmann Botoru Tsegaye Wolde (2:09:57). Dritter wurde der Kenianer Patrick Muriuki mit 2:10:00. Die ersten sieben Läufer blieben jeweils noch unter dem bisherigen Streckenrekord von 2:11:51 Stunden.

Eine rein äthiopische Angelegenheit war der Kampf um die ersten Plätze im Frauenrennen, das am Ende noch spannender war als jenes der Männer. Denn erst im Schlusssprint setzte sich Koren Yal in 2:26:56 Stunden mit nur einer Sekunde Vorsprung vor ihrer Landsfrau Merima Mohammed Hasen durch. Auch die drittplatzierte Äthiopierin Elfenesh Alemu blieb mit 2:29:04 noch unter der 2:30-Marke. Der bisherige Kursrekord stand bei 2:30:03 Stunden. Für Koren Yal, die für ihren Sieg wie auch ihr Landsmann Assefa 36.000 US-Dollar erhielt, war es zwei Tage vor ihrem 24. Geburtstag ebenfalls der größte Erfolg ihrer Karriere.

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