Marathons in Houston und Mumbai

Äthiopiens Läufer dominierten Rennen in den USA und Indien

Beim Marathon in Houston gingen 25.000 und in Mumbai 40.000 Läufer an den Start. In Houston feierte der deutsche Läufer Simon Stützel 2:17:51 Stunden ein starkes Debüt.

Houston-Marathon Siegerin Arage

Die Äthiopierin Yebrgual Arage gewinnt den Houston-Marathon in 2:23:23 Stunden.

Bild: photorun.net

Äthiopiens Läufer dominierten die Marathonrennen in Houston und Mumbai am 14. Januar. Obwohl der zunächst angekündigte Titelverteidiger Bazu Worku bei dem US-Rennen nicht startete – der Äthiopier wird stattdessen am kommenden Freitag in Dubai laufen –, bestimmten seine Landsleute das Geschehen. Sie belegten die ersten drei Plätze im Männerrennen. Birhanu Gedefa gewann in 2:08:03 Stunden mit nur neun Sekunden Vorsprung vor Gebo Burka (2:08:12) und Debebe Tolossa, der nach 2:09:07 im Ziel war.

Eine sehr gute Breite in der Spitze gab es in Houston bei den Frauen. Auch hier war das Podium am Ende ein rein äthiopisches, wobei die ersten drei alle unter 2:24 Stunden liefen. Yebrgual Arage siegte in 2:23:23 Stunden und verpasste damit den Streckenrekord um nur neun Sekunden. Zweite wurde Guteni Imana in 2:23:32 vor Biruktait Degefa (2:23:51).

Simon Stützel feiert gelungenes Debüt beim Houston-Marathon

Ein starkes Debüt auf der Marathon-Distanz lieferte der 28 Jahre alte Simon Stützel von der TSG Roth ab. Der mehrfache Medaillengewinner bei Deutschen Meisterschaften über kürzere Strecken, der in den USA studiert hat, lief ein gleichmäßiges Rennen und erreichte nach 2:17:51 Stunden das Ziel. Unterstützt wurde er hierbei von seinem Vereinskollegen Sebastian Reinwand, der ihn bis zur Halbmarathon-Marke führte.

Beim parallel veranstalteten Halbmarathon, in den die US-Meisterschaften integriert waren, setzten sich die Amerikaner Diego Estrada und Kim Conley in 60:51 beziehungsweise 69:44 Minuten durch. Insgesamt hatten für die Rennen in Houston 25.000 Läufer gemeldet.

Äthiopische Siege auch beim Mumbai-Marathon

Auch in Mumbai kamen die Sieger aus Äthiopien: Tesfaye Abera gewann den Marathon in 2:09:46 und verpasste bei seinem Debüt über die 42,195 km-Distanz den Streckenrekord um lediglich 14 Sekunden. Schnellste Frau war Dinknesh Mekasha, die nach 2:30:00 im Ziel war. In Mumbai gingen, Rennen über kürzere Distanzen hinzugerechnet, rund 40.000 Läufer an den Start.

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