Wachau Marathon 2013

9.000 Läufer aus über 60 Ländern

9.000 Läufer aus über 60 Ländern starteten beim Wachau-Marathon 2013. Die meisten Starter und die hochkarätigsten Siegerzeiten gab es auf der Halbmarathondistanz.

Wachau Marathon 2013

9.000 Läufer aus über 60 Ländern starteten beim Wachau-Marathon 2013.

Bild: Philipp Zeppelzauer

Bei prächtigem Laufwetter gingen am 14. und 15. September 2013 rund 9.000 Läufer an den Start zum 16. Internationalen Wachau-Marathon. Für sportliche Akzente sorgte vor allem die Laufelite aus Kenia. Der Halbmarathon, die Distanz mit den meisten Startern und stärksten Läufern beim Wachau-Marathon, wurde eindeutig von den Kenianern dominert.

Die Läufer der elfköpfigen Elitetruppe an der Spitze des Feldes kämpften von Beginn an taktisch um den Sieg und erreichten daher das geplanten Rekordtempo nicht. Vor allem auf den letzten Kilometern entstand ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen, welches der Kenianer Luka Rotich im Schlusssprint für sich entschied. Mit seiner Zeit von 1:01:13 Stunden blieb er nur um acht Sekunden über dem Streckenrekord aus dem letzten Jahr von Robert Langat (1:01:05), der ebenfalls aus Kenia stammt. Zweiter wurde Benson Oloisung´a in 1:01:16 Stunden gefolgt von Kennedy Kaptila (1:01:18). Bester Österreicher wurde Alexander Weiss in 1:12:45 Stunden.

Bei den Frauen gewann die Kenianerin Polline Wanjiku in 1:10:48 Stunden. Platz zwei und drei gingen mit Joyce Kiplomo (1:10:56) und Agnes Mitune (1:12:51) ebenfalls an Kenia. Schnellste Österreicherin war, wie schon im letzten Jahr, Sandra Urach in 1:20:00 Stunden.

Den Marathon der Herren gewann der Österreicher Wolfgang Wallner in einer Zeit von 2:32:02 Stunden, bei den Damen war es Veronika Limberger aus Deutschland, die mit 3:12:20 Stunden die Nase vorn hatte.

Luka Rotich lief in einem spannenden Endspurt als Sieger über die Ziellinie.

Bild: Philipp Zeppelzauer

Neben rund 9.000 Finishern aus mehr als 60 Nationen starteten allein über die Halbmarathon-Distanz 700 Teilnehmer ohne Chip und somit ohne offizielle Zeitnahme. Ein Phänomen, das in Zeiten der Datenüberwachung und zumindest bei Freizeitläufern in Zukunft häufiger auftreten kann.

Einen erheblichen Anstieg der Meldezahlen konnte der flexible Staffelwettbewerb mit 260 gemeldeten Teams verzeichnen. Wie groß die Begeisterung für den Wachau-Marathon ist, zeigen außerdem die Besucherzahlen, die nach ersten Schätzungen zufolge zwischen 18.000 und 20.000 Zuschauern liegen. Bereits am Samstag, den 14. September, startete die Veranstaltung mit dem Junior-Marathon, bei dem über 500 Kinder auf Distanzen zwischen 200 und 2.100 Metern liefen.

Der Veranstalter des Wachau-Marathons, Michael Buchleitner zeigt sich zufrieden: „Dank perfektem Laufwetter und einem tollen Teilnehmerfeld dürfen wir uns wieder über eine gelungene Veranstaltung freuen. Dass der Streckenrekord bei den Herren über die Halbmarathondistanz knapp verfehlt wurde, ist bei diesem starken Elitefeld schade, aber zu verschmerzen. Wir bedanken uns jedenfalls bei unseren Teilnehmern für das bereits erhaltene tolle Feedback.“