Marathon-Training

5. Wettkämpfe üben

Trainingstipps BMW Berlin-Marathon 2011

Statt langer Läufe können Sie während der Vorbereitung auch an einzelnen Wettkämpfen teilnehmen.

Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de

Für Testläufe eignen sich beliebige Distanzen, die um einiges kürzer als der Marathon sind. In diesem Sinne ließe sich also auch der eine oder andere Laufwettkampf gut in den Vorbereitungsplan einbauen, sei es als Tempo­lauftrainingsmittel oder aber, um einfach die Bestätigung
zu erhalten, dass die Form stimmt. Über den Nutzen solcher Tests gibt es unter den Experten keine Zweifel.

Der konkreten Gestaltung solcher „Aufwärmrennen“ sind keine engen Grenzen gesetzt – sie können von einem 6-Kilometer-Lauf, den man statt ­einer Tempoeinheit auf der Bahn absolviert, bis zu einem Halbmarathonwettkampf als ­Ersatz für einen langen Trainingslauf reichen. Die Test­wettkämpfe sollten aber nicht erst in der Erholungsphase ­direkt vor dem Marathon statt­finden. Ansonsten sind ein bis zwei solcher Vorbereitungs­wettkämpfe ­immer ratsam, wobei längere Trainingsläufe ebenso gut als Wettkampfeinstimmung dienen können.

Supercoach-Strategie
Anfänger sollten in der Marathonvorbereitung nie Rennen laufen, bei denen sie sich bis an ihre Leistungs­grenze belasten, während erfahrene Wettkampfläufer noch vier Wochen vor dem Marathon ­einen Halbmarathon mit 100 Prozent Kraft­einsatz hinlegen dürfen. Aus der er­reichten Zeit lässt sich dann endgültig ein realistisches ­Marathonziel ableiten.

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