16. Great Wall Marathon

5.000 Stufen auf der Chinesischen Mauer

RUNNER'S-WORLD-Leser Ralf Heil war beim Marathon auf der Chinesischen Mauer dabei. Sein Fazit: "Einer meiner anstrengendsten Läufe, aber auch einer der schönsten!"

16. Great Wall Marathon 2015 - Fotos
16. Great Wall Marathon

Nach 5.000 Stufen eine atemberaubende Aussicht.

Bild: Ralf Heil

Der Marathon auf der Chinesischen Mauer ist ein ganz besonderes Lauferlebnis. Aber auch ganz besonders anstrengend, wie uns RUNNER’S WORLD-Leser Ralf Heil schrieb. Der Wolfsburger lief am 16. Mai den 16. Great Wall Marathon in der Tianjin-Provinz mit – und hat eine sehr gute Organisation und sehr gastfreundliche Menschen erlebt.

Gastfreundlichkeit wird beim 16. Great Wall Marathon großgeschrieben

Ralf Heil: „Die Strecke war sehr abwechslungsreich. Die Abschnitte über die Mauer waren nicht nur wegen der über 5000 Stufen atemberaubend. Außer über die Mauer führte die Laufrunde durch ein breites Tal und die angrenzenden Hügel und durch Dörfer und kleine Ortschaften.“ Beeindruckt war der erfahrene Marathonläufer auch von den Menschen an der Strecke: „Die Einheimischen haben uns mit Wasser versorgt, die Kinder hielten uns ihre Hände entgegen und ließen sich abklatschen. Den Läuferinnen haben sie selbstgepflückte Blumen geschenkt.“

Das Wetter meinte es gut beim 16. Great Wall Marathon

In diesem Jahr waren die Laufbedingungen beim Marathon auf der Chinesischen Mauer außergewöhnlich gut. In der sonst oft von Smog und Staub heimgesuchten Landschaft strahlte am Marathontag die Sonne vom Himmel, die Luft war klar. Die morgendliche Kühle wandelte sich schnell. Mit über 25 Grad wurde es sehr warm, so warm wie noch nie, und Schatten ist auf der Strecke fast nirgends zu finden. So gab es dieses Jahr eine hohe Zahl von Lauf-Abbrüchen. Das Fazit des RUNNER’S-WOLRD-Lesers aus Wolfsburg: "Einer der anstrengendsten Läufe, die ich je gemacht habe – aber auch einer der schönsten!"