Rekordrennen

3.500 liefen "Rund um den Wolfgangsee" 2012

Beim 41. Lauf "Rund um den Wolfgangsee" am 21. Oktober 2012 waren 3.500 Läufer am Start. Es wurde ein neuer Streckenrekord gelaufen.

"Rund um den Wolfgangsee"
Lauf

Hosea Tuei gewann zum fünften Mal in Folge und unterbietet seinen Sreckenrekord um 37 Sekunden.

Bild: Wolfgangseelauf/Reinhard Hörmandinger

Perfekte Laufbedingungen gepaart mit traumhafter Herbststimmung ergaben erneut ein Rekordrennen beim 41. Internationalen Lauf „Rund um den Wolfgangsee“. Zum neuen Streckenrekord über den 27-km Klassiker bei den Männern gesellten sich ein neuer weiterer Strecken-Rekord bei den Damen und die Einstellung des Anmelderekords von 3.500 Anmeldungen aus dem Jubiläumsjahr 2011.

Großer Höhepunkt des größten Erlebnis- und Landschaftslaufes Österreichs war erneut der 27-km Klassiker rund um den Wolfgangsee. Der Seriensieger der vergangenen Jahre, Hosea Tuei aus Kenia, jagte vom ersten Kilometer weg seinen Streckenrekord aus dem Jahr 2010. Bereits nach dem herausfordernden Falkenstein führte er gemeinsam mit seinem Landsmann Shadrack-Kiptoo das Feld an. Nach Kilometer 10 löste er sich von seinem Verfolger und rannte unangefochten vorne weg in Richtung Ziel. Mit einer fulminanten Siegerzeit von 1:26:10 Stunden gewann Tuei zum fünften Mal in Serie den Klassiker und unterbot um 37 Sekunden seinen alten Rekord. Damit stellte er bereits zum dritten Mal einen Streckenrekord auf diesem Kurs auf. „Schon am Start fühlte ich mich einfach großartig. Ich wollte unbedingt den Rekord brechen und ich bin unglaublich glücklich es geschafft zu haben“, so Tuei. Gut drei Minuten später erreichte sein Lands- und Teamkollegen Shadrack-Kiptoo Kimaiyo in 1:29:25 Stunden als Zweitschnellster das Ziel. Jonathan Koilegei, ebenfalls aus Kenia, komplettierte mit 1:32:44 Stunden das Siegerpodest.

Zum erhofften Duell zwischen dem amtierenden Bergmarathon-Weltmeister aus Österreich, Markus Hohenwarter, und Tuei kam es leider nicht. Der Villacher konnte aufgrund einer Erkältung nicht um den Sieg mitkämpfen. Trotzdem lief er ein engagiertes Rennen und finishte in 1:36:04 Stunden auf Rang 5. „Ich konnte aufgrund meines gesundheitlichen Handicaps nicht attackieren, bin aber trotzdem mit meiner Leistung zufrieden“, so Hohenwarter.

Bis Kilometer 21 kämpfte ein Damen-Trio um den Tagessieg beim 27-km Klassiker. Schlussendlich setzte sich die Kenianerin Chelangat Sang wenige Kilometer vor dem Ziel von der Vorjahressiegerin Nancy Koech (KEN) und der österreichischen Favoritin Sabine Reiner ab und rannte ihrem ersten Sieg am Wolfgangsee entgegen. Nancy Koech folgte als zweitschnellste Dame des Tages (1:45:44). Knapp dahinter kam Sabine Reiner in 1:46:02 Stunden als großartige Dritte ins Ziel. „Ich freue mich sehr über diesen perfekten Saisonabschluss, aber vor allem über den Österreichischen Rekord. Den hatte ich mir vorgenommen und dank der großartigen Bedingungen ist heute alles aufgegangen,“ freut sich die amtierenden Berglauf-Vizeweltmeisterin.

Auf der Marathon-Distanz, dem Salzkammergut-Marathon, war Andreas Pfandlbauer der Schnellste.
Der Lokalmatador aus Bad Ischl machte von Rennbeginn an klar, dass der Tagessieg beim 2. Salzkammergut Marathon nur über ihn gehen kann. Er rannte die 42,2 Kilometer einsam an der Spitze und lief nach 2:49:48 Stunden als Sieger in St. Wolfgang ein. Gerade einmal 27 Sekunden trennten ihn von einem neuen Streckenrekord.

Mit 3.500 Anmeldung aus dem Jubliäumsjahr 2011 lag die Latte für die 41. Auflage des Wolfgangseelaufs hoch. Doch erneut kamen Lauffans aus 30 Nationen: 2012 konnte das Veranstalterteam wieder über insgesamt 3.500 Anmeldungen für alle fünf Laufbewerbe (Kids Run, 5,2 km Panoramalauf, 10,2 km Uferlauf, 27-km Klassiker und Salzkammergut Marathon) verzeichnen. „Ich bin überwältigt und überglücklich, dass auch dieses Jahr wieder so viele Läufer aus Nah und Fern unserer Einladung gefolgt sind“, freut sich Franz Sperrer über seinen geglückten Einstand als neuer Organisationschef des Wolfgangseelaufs.