Massen-Marathon

26.175 Finisher beim Osaka-Marathon

Der Kenianer Elijah Sang (2:12:43) und die Rumänin Lidia Simon (2:32:48) liefen beim Marathon in Osaka als Erste ins Ziel.

Massen-Marathon in Osaka 2011

Der Start beim ersten Massen-Marathon in Osaka.

Bild: photorun.net

Massen-Marathonläufe scheinen sich nach und nach auch in Japan durchzusetzen. Traditionell veranstalteten die Japaner hauptsächlich Eliterennen über die 42,195 km, in denen entweder nur die Männer oder nur die Frauen starteten. Die Teilnehmerzahlen bei derartigen Läufen bewegen sich im sehr niedrigen dreistelligen Bereich, da nur Topathleten eingeladen werden. Osaka sah nun am vergangenen Wochenende den ersten Massen-Marathon der Stadt: Die Veranstalter verzeichneten auf Anhieb 30.000 Meldungen und registrierten 26.175 Läufer im Ziel.

Während der Lake Biwa-Marathon über viele Jahre hinweg mit über 10.000 Teilnehmern der größte Marathon in Japan war, ist inzwischen der neue Tokio-Marathon die klare Nummer eins. Für das Rennen, das im Februar stattfindet, bewerben sich über eine Viertelmillion Menschen um eine Startnummer – so viele wie bei keinem anderen Marathon auf der Welt. Starten durften dort zuletzt rund 35.000 Athleten. Tokio hatte zuvor zwei Marathonläufe für Eliteläufer, die inzwischen verschwunden sind. Im November liefen die Frauen, im Februar die Männer.

Ende Januar findet traditionell der Osaka-Marathon statt, der den Elite-Frauen vorbehalten ist. Es gilt abzuwarten, ob dieses Rennen mittelfristig auch aufgelöst wird. Am vergangenen Sonntag waren die Elitefelder beim ersten Massen-Marathon in Osaka allerdings noch nicht besonders gut besetzt. Elijah Sang aus Kenia gewann das Rennen in 2:12:43 Stunden. Schnellste Frau war die Rumänin Lidia Simon mit 2:32:48.