Aktuelle Fotogalerie

241 Fotos vom München Marathon 2010 online

Bei idealen Laufbedingungen starteten über 18.000 beim München Marathon 2010. 241 aktuelle Fotos sind jetzt online.

München Marathon 2010

München Marathon 2010

Da passte alles zusammen: Zur 25. Austragung des München-Marathons am 10.10.2010 strahlte beim Startschuss um 10 Uhr morgens die Sonne vom wolkenfreien Himmel. Das Thermometer zeigte knappe 10 Grad. „In den letzten zehn Jahren hat es bei uns noch nie geregnet“, sagte eine glückliche Uschi Moses von der Marathonorganisation. Die Laufbedingungen waren also ideal für die insgesamt 18.246 Starter.

Die aktuelle Fotogalerie mit 242 Bildern vom München Marathon 2010 finden Sie hier.

Die im nahen Freising, unmittelbar vor München lebende Deutsche Marathonmeisterin Bernadette Pichlmaier lief mit Unterstützung eines Tempomachers von Beginn an an der Spitze des Frauenfeldes. Und sie lief wie ein Uhrwerk. Nach einer Halbmarathonzeit von 1:17:28 Stunden siegte sie bei den Frauen unangefochten in der Topzeit von 2:35:26 Stunden. „Eine Zeit von unter 2:40 Stunden hat München lange nicht mehr gesehen“, freute sich Organisationsleiter Gernot Weigl über den Heimsieg der sympathischen 42-Jährigen. Zweite bei den Frauen wurde Birgit Lennartz in 2:58:40 Stunden. Die 44-Jährige jubelte überschwänglich, „je älter man wird, desto mehr freut man sich über eine Zeit unter drei Stunden – und natürlich über den zweiten Platz!“ Obendrein war es für Lennartz eine Rückkehr: In München hatte sie 1992 beim Marathon gewonnen, damals in 2:39:17 Stunden. Die seit 23 Jahren in München lebende Irin Mary O’Leary wurde Dritte in 2:59:52 Stunden.

Bei den Männern lief der Ukrainer Andrej Naumov ein ungefährdetes Rennen von der Spitze weg und siegte in 2:18:24 Stunden. Er ist ein alter Bekannter in München, siegte bereits 2001 in 2:13:57 Stunden, „aber dieses Jahr war es einfacher, weil ich nicht so stark unter Druck gesetzt wurde.“ Zweiter wurde der Südtiroler Hermann Achmüller (2:23:46 Stunden), er war bereits mehrfach in München am Start, 2005 Sieger des Marathons und begeistert sich für München: „Hier kennen mich mehr Menschen als in meiner Heimat, die Stimmung an der Strecke war toll. Ich habe oft meinen Namen gehört.“ Dritter wurde der Immenstädter Andreas Sterzinger in 2:26:12 Stunden.

Beim Marathon gab es eine deutliche Teilnehmersteigerung, gegenüber dem letzten Jahr mit 6.491 gingen in diesem Jahr zum Jubiläum 7.715 Läufer an den Start. Sehr gut angenommen wurde der erstmalig ausgetragene Halbmarathon, bei dem 5.767 Läufer an den Start gingen. Und es gab tolle Siegerzeiten: Bei den Männern setzte sich Sören Kah in guten 1:07:31 Stunden durch, Zweiter wurde Stefan Huber in 1:08:15 Stunden vor Timo Zeiler in 1:09:02 Stunden. Bei den Frauen siegte die Münchnerin Bianca Meyer (1:21:38 Stunden) knapp vor Constanze Boldt (1:21:44 Stunden). Dritte wurde Nicole Böhm aus Koblenz in 1:23:24 Stunden.

Streckenrekord über 10 km
Einen neuen Streckenrekord gab es über die 10 km: Bei den Frauen siegte Julia Viellehner in 34:22 Minuten. Ursprünglich wollte sie die längere Distanz angehen, aber nach ihrer Verletzungspause freute sie sich, dass es über 10 Kilometer wieder richtig lief, „und nächstes Jahr will ich dann hier die lange Distanz laufen“, freute sich die junge Passauerin. Bei den Männern siegte Joesph Katib (Erlangen, 31:38 Minuten) vor Keith Matiskelle (USA 31:44 Minuten) und Dominik Wagner (Passau, 31:49 Minuten).

Schüler rennen Lehrern davon

Ergänzt wurde das Feld durch die Marathonstaffel, bei der 1.855 Läufer teilnahmen, darunter auch Prominente aus der „Lindenstraße“: In der Folge am gleichen Abend dreht sich dann auch alles ums Thema Laufen. Und erstmalig dabei waren auch 200 Teilnehmer beim S’cool Run, der sich aus 188 Schülern und 12 Lehrern zusammensetzte, „und im nächsten Jahr sicher das größte Steigerungspotential hat“, so Uschi Moses.

Abgerundet wurde das Programm des 25. München-Marathons übrigens durch den Münchner Trachtenlauf am Vortag. Unter dem Motto „Dirndl trifft Kimono“ feierte dieser Spaßlauf Premiere, „und wird sicher im nächsten Jahr wieder stattfinden“, so Laura Bauer, Geschäftsführerin des Orgateams. Dabei waren nämlich nicht nur die lustigsten Verkleidungen, sondern gleich zwei komplette Blaskapellen, die den Teilnehmern im Wortsinne den Marsch bliesen.