New-York-Marathon 2012

20.000 Läufer bevölkern Central Park nach Absage des New-York-Marathons 2012

Am Marathonsonntag trafen sich etwa 20.000 Läufer im Central Park, um nach der Absage des New-York-Marathons 2012 gemeinsam auf einem Teil der Strecke zu laufen.

Läufer bevölkern Central Park nach Marathonabsage - Bilder

20.000 Läufer trafen sich am Marathonsonntag, dem 4. November, im Central Park und liefen auf einem Teil der originalen Marathonstrecke des New-York-Marathons. Infolge der verheerenden Verwüstungen durch Hurrikan „Sandy“ musste die 43. Auflage des New-York-Marathons kurzfristig abgesagt werden. Viele Teilnehmer waren trotzdem angereist, denn von Dienstag bis Donnerstag hieß es noch der Marathonlauf würde stattfinden. Erst am Freitag erging die endgültige Absage, die mit Verständnis aufgenommen wurde, trotzdem machte sich auch Kritik über den späten Zeitpunkt breit. Runner’s World hat hierüber stets aktuell und ausführlich berichtet.

Norbert Wilhelmi war für runnersworld.de nach New York gereist und hat den spontanen Lauftreff im Central Park fotografisch festgehalten. Seine Bilder finden Sie in der Fotogalerie oben.

Etwa 20.000 Läufer liefen zwischen 7.00 und 10.00 Uhr im Central Park auf einem Teil der Marathonstrecke des New-York-Marathons.

Bild: Norbert Wilhelmi

Das Wetter präsentierte sich am Sonntagmorgen in bester Marathonstimmung. Viel Sonne, dazu recht warme Temperaturen, luden zum Laufen ein. Obwohl der New-York-Marathon in diesem Jahr abgesagt wurde, fanden sich circa 20.000 Läufer im Central Park ein. Zwischen 7.00 und 10.00 Uhr wurde auf der originalen Marathonstrecke gelaufen, ganz überwiegend nach Lust und Laune auf einer 10-km-Runde in der grünen Lunge von „Big Apple“. Kommuniziert wurde der Lauftreff spontan und übers Internet. So wurden die zahlreichen Hot-Dog-Stände zu Versorgungsstationen und einige New Yorker reichten den Läufern spontan Erfrischungen.

Der Veranstalter beteiligte sich an der Aktion nicht. Auch ließ er den Zielbereich abgesperrt, wodurch es auf der Strecke zu Staus kam. Teilweise ging es kreuz und quer durcheinander, denn die Läufer hatten sich zu Beginn nicht auf eine einheitliche Laufrichtung geeinigt. So liefen die einen links, die anderen rechts herum. Das „Wieseln“ tat der Stimmung indes keinen Abbruch. Den Drang der Sportler war förmlich zu spüren. Alle waren Energie geladen, voller Vorfreude und wollten einfach etwas tun. So kamen 20.000 Läufer - etwa halb so viele wie im letzten Jahr den Marathon finishten - trotz der Absage des New-York-Marathons auf ihre sonntägliche Portion Laufen und hatten dabei ihren Spaß. Das Lauffest wurde überwiegend von ausländischen Reisegruppen getragen. In einem provisorischen Ziel wurden gar Medaillen kreiert und ausgehändigt. Der spontane Lauf wurde unter dem Aspekte "Laufen für Staten Island" abgehalten. Entlang der Strecke standen zahlreiche Boxen um Geld zu sammeln. Die Euphorie war allgegenwärtig, jeder der Trainierten wollte etwas tun und zusammen etwas bewirken. Einige Läufer fuhren sogar in Laufbekleidung noch nach Staten Island und halfen vor Ort. Viele der Sportler brachten nötigst gebrauchte Dinge wie Kleidung und Putzmittel direkt in das betroffene Gebiet.

Jurist Torsten Schmitz

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