Vilnius-Marathon 2016

15.000 Läufer auf abwechslungsreicher Strecke

Am Vilnius-Marathon 2016 nahmen über 15.000 Läufer nicht wegen der schnellen Streckenführung, sondern wegen des besonderen Erlebnisses teil. Unter anderem liefen sie durch die historische Altstadt.

Vilnius-Marathon 2016 – Die Fotos
Vilnius-Marathon 2016

Die Strecke beim Vilnius-Marathon 2016 verlief entlang vieler Sehenswürdigkeiten.

Bild: Augustas Didzgalvis

Der Vilnius-Marathon ist anders als andere Marathon-Läufe. Hier geht es nicht um Rekorde, Bestzeiten und Elite-Läufer, sondern um das Erlebnis, das einen City-Marathon ausmacht. Im Jahr 2016 fand er zum 13. Mal statt und knackte die Teilnehmerzahl von 15.000 Läufern. Im Angebot waren Distanzen vom 200-m-Kinderlauf, über 10 km und Halbmarathon bis zur klassischen Marathon-Distanz. Die teilweise sehr hügelige Strecke mit steilen Passagen verlief entlang vieler Sehenswürdigkeiten. Die historische Altstadt von Wilna gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist die größte ihrer Art in Zentral- und Osteuropa. Sie ist geprägt von eindrucksvollen Bauwerken aus Gothik, Renaissance, Barock und Klassik – auf 42 km können Marathonis so die Stadt laufend besichtigen und einiges entdecken.

Rekorde zweitrangig beim Vilnius-Marathon 2016

Der US-Amerikaner Christopher Zablocki siegte in 2:25:55 Stunden vor Dzmitry Hryhoryeu (Weißrussland/2:26:09) und Vilius Aleliūnas (Litauen/2:33:09). Bei den Frauen gewann Loreta Petkevičienė aus Litauen (3:02:31 Stunden), Zweite wurde Alionka Kornijenko, ebenfalls aus Litauen, mit 3:08:20 Stunden und Dritte Alena Shumik (Weißrussland/3:10:58).

Im Starterfeld waren insbesondere viele lokale Laufgrößen vertreten, beispielsweise die Olympia-Stars Diana Lobacevske und Remigijus Kancys. Beim Halbmarathon konnten die Läufer sich den ein oder anderen Tipp von einem der besten Ultraläufer der Welt, Gediminas Grinius, geben lassen.