Mannheim-Marathon 2015

11.292 Läufer liefen durch Mannheim

11.292 Teilnehmer liefen beim Mannheim-Marathon in die Nacht hinein. Der Kenianer Benson Waweru und die 23-jährige Deutsche Miriam Ostermann gewannen das Marathon-Rennen.

Mannheim-Marathon 2015 - Fotos
Mannheim-Marathon 2015

In Sichtweite des Wasserturms startete der Mannheim-Marathon 2015.

Bild: Tomás Ortiz-Fernandez

Der Startschuss zum Dämmermarathon fiel um 19 Uhr, die letzten Athleten erreichten erst nach Mitternacht das Ziel im Schatten des Mannheimer Wasserturms. Bis auf etwas Wind, der die Läufer vor allem auf den freien Passagen außerhalb der Stadt störte, bot der Mannheim-Marathon perfekte Laufbedingungen.

Kenianer gewinnen den Mannheim-Marathon

Dies zeigt vor allem ein Blick auf die Ergebnisliste: Sowohl die ersten drei Frauen als auch der drittschnellste Mann erzielten persönliche Bestzeiten.

Dem Kenianer Benson Waweru, der sein erstes Rennen in Europa machte, gelang dies allerdings nicht. Zwar gewann er mit einer Zeit von 2:21:29 Stunden, doch verfehlte er den angepeilten Streckenrekord deutlich. „Weniger Wind und ein Tempomacher hätten vielleicht geholfen“, erklärte er auf der Pressekonferenz im Anschluss des Rennens. Zweiter wurde der ebenfalls aus Kenia stammende Edwin Kibowen Cheserek in 2:31:32 Stunden. Den dritten Platz belegte Carsten Hermann, dem mit einer Zeit von 2:41:41 Stunden eine persönliche Bestleistung gelang.

Überraschungssieg beim Frauen-Rennen des Mannheim-Marathons

Wegen Visa-Problemen war es den Veranstaltern nicht gelungen ostafrikanischen Elite-Läuferinnen für das Marathon-Rennen der Damen zu verpflichten. So war Miriam Ostermann, die mit 3:11:26 Minuten auch eine Bestleistung erzielte, äußerst überrascht über den unerwarteten Sieg in ihrem zweiten Marathon-Rennen. „Ich kann es nicht glauben“, sagte die 23-Jährige kurz nach ihrem Zieleinlauf. Birgit Winkler (3:17:48) und Sylvia Borchers (3:21:43) belegte die Plätze zwei und drei. Beide liefen ebenfalls persönliche Rekorde.

Mannheim-Marathon in zwei Bundesländern

Der Dämmer-Marathon ist nicht nur aufgrund der späten Tageszeit besonders. Beim Lauf über 42,195 Kilometer wurde die Konrad-Andenauer-Brück überquert und in Ludwigshafen gelaufen. So liefen die Teilnehmer sowohl in Baden-Württemberg als auch in Rheinlandpfalz.

Neben dem klassischen Marathon startete auch ein Halbmarathon, der mit 4.163 Läufer am meisten Teilnehmer anlockte und den die Kenianer Hillary Maiyo in 64:01 Minuten und Kiprono Maureen Jepkoech in 75:29 Minuten gewannen. Dazu startete ein hochklassiger Handbike-Marathon, der allerdings aufgrund von Streckenänderungen auf 26 Kilometer verkürzt werden musste. Wer nicht über die volle oder halbe Distanz starten wollte, konnte beim Team-Marathon zu viert, fünft oder sechst mit seinen Freunden antreten. Hier war Ironman-Weltmeister Sebastian Kienle am Start. Er absolvierte die ersten 15 Kilometer für seine Staffel „150 Jahre BASF Läufer“.

Der Fotograf Tomás Ortiz Fernandez war für runnersworld.de beim Mannheim-Marathon. Eine Auswahl seiner schönsten Bilder finden Sie in der Bildergalerie oberhalb dieses Artikels.

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