David Barmasai

„Ich hatte nicht erwartet, hier zu gewinnen."

David Barmasai

David Barmasai

Bild: photorun.net

„Ich hatte nicht erwartet, hier zu gewinnen. Mein Ziel war eine Platzierung unter den ersten zehn Läufern. Deswegen hatte ich mich zunächst auch hinter der Spitzengruppe einsortiert“, erzählte David Barmasai, der in Dubai erst seinen dritten Marathon lief. Seine Bestzeit von 2:10:31 Stunden datierte aus dem vergangenen Oktober. Damals gewann er den Nairobi-Marathon in leistungsmindernder Höhenluft.

„Ich hatte Respekt vor Eliud Kiptanui und war überrascht, als ich ihn überholte. Ich dachte, er würde den Rückstand wieder aufholen und mich am Ende überholen. Deswegen schaute ich mich immer wieder um, aber er war nirgendwo zu sehen“, sagte David Barmasai, der in der Schlussphase des Rennens deutlich an Tempo verlor.

„Nach 35 km war der Gegenwind sehr störend.“ Doch sein Vorsprung war groß genug, so dass der am Ende schneller laufende Evans Cheruiyot ihn nicht mehr einholen konnte. Der Kenianer wurde schließlich in 2:08:17 Stunden Zweiter. Zum dritten Mal in Folge Dritter wurde in Dubai Eshetu Wendimu (Äthiopien), der nach 2:08:54 im Ziel war. Auch die nächsten drei Läufer blieben noch unter 2:10 Stunden: Deressa Chimsa (Äthiopien) wurde Vierter in 2:09:08, gefolgt von Stephen Kosgei (Kenia/2:09:27) und Berhanu Bekele (Äthiopien/2:09:54).

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