Maas-Marathon 2012

Zweiländer-Marathon entlang der Maas

Für die Marathonläufer des Maas-Marathons 2012 ging es entlang der Maas von Belgien aus nach Maastricht und zurück.

Maas-Marathon 2012 Bilder

Wann hat man schon die Möglichkeit bei einem Marathon gleich zwei Länder zu belaufen? Antwort: beim Maas-Marathon. Namenspate für die Laufveranstaltung war der gleichnamige Fluss, die Maas (französisch: la Meuse), ein 875 Kilometer langer Strom, der sich durch Frankreich, Belgien und die Niederlande schlängelt. Eine ausführliche Fotogalerie mit den schönsten Bildern finden Sie über diesem Absatz.

Beim Maas-Marathon 2012 führte die Strecke entlang des gleichnamigen Flusses. Höhepunkt des Kurses ist der Abstecher ins touristisch attraktive Maastricht.

Bild: Thomas Wenning

Ein Großteil der Marathonstrecke führt vom Start auf belgischem Terrain, auf dem „Place Reine Astrid“ in Visé, entlang der Maas und findet den Höhepunkt in einem Abstecher in der benachbarten niederländischen Studentenstadt Maastricht. Die Stadt mit ihrer Vielzahl von romanischen, gotischen und barocken Kirchen ist für Touristen von jeher Anziehungspunkt, beim Maas-Marathon wird dem Marathonläufer en passant eine touristische Entdeckungstour ermöglicht - das „Château d’Eijsden“ sei beispielhaft erwähnt. Von hier aus wird wieder zurück ins belgische Visé gelaufen, wo sich das Ziel befindet.

Wenn die Veranstalter ihren Kurs mit Attributen wie „einzigartig“ und „im Herzen Europas“ versehen, dann dies zumindest geographisch völlig zu Recht. Aber nicht nur für Genussläufer ist der Maas-Marathon mit seinen pittoresken Dörfern entlang der Maas gemacht, auch schnelle Zeiten können auf dem grenzüberschreitenden Kurs gelaufen werden, der überwiegend flach und asphaltiert ist.

Der Sieger der Königsdisziplin war bei den Männern Dieter Brouckaert in 2:24:43 Stunden, bei den Frauen gewann Ballas Elissa in 2:56:12 Stunden. Insgesamt klassierten sich 482 Marathonis. Über die halbe Marathondistanz überquerten fast doppelt so viele die Ziellinie. Von den 865 Finishern war bei den Männern Hicham El Filali El Ghazi mit 1:11:08 Stunden der Schnellste. Im Frauenrennen entschied Maud Golsteyn (1:21:58 Stunden) das Rennen für sich.

Über 9,1 Kilometer siegte Erwin Vanderplancke in der starken Zeit von 29:30 Minuten. Auch bei den Frauen ging es schnell zur Sache: Martine Lemaire erreichte das Ziel nach 35:42 Minuten. Über die 5-km-Distanz gewannen bei den Männern bzw. Frauen Pierre Lekeu (17:45 Minten) und Justine Goffin (20:18 Minuten). Die Finisherzahl des Vorjahres (2.206) konnte nicht wiederholt werden, denn in diesem Jahr erreichten mit 2.111 knapp 100 Läufer weniger das Ziel. Besonders schwer traf es den Marathon, der 133 Finisher weniger zu verzeichnen hatte.