Lauf mit Abonnenten

Laufhelden fordern Dieter Baumann heraus

Dieter Baumann zieht einen Strich: So wurde aus dem gemütlichen Dauerlauf von Laufhelden, Redaktion und Baumann eine Tempoeinheit, bei der die Abonnenten den Ex-Profi herausforderten.

Leser treffen Dieter Baumann
Dieter Baumann zieht eine Startlinie in den Sand auf der Volksparkrunde

Mit dieser Startlinie ging es los: Auf der knapp einen Kilometer langen Runde im Hamburger Volkspark forderten die Laufhelden Dieter Baumann heraus.

Bild: Martin Grüning

Es war als gemütlicher Dauerlauf geplant. Es fing auch gut an. Bis zu dem Punkt, als die Gruppe von sieben Laufhelden, fünf RUNNER’S-WORLD-Redakteuren und Dieter Baumann zum Innenfeld des Hamburger Volksparks kam. „Diese Runde misst genau 962 Meter“, bemerkte Online-Redakteurin Britta Ost beiläufig. „Hier machen wir immer unsere Tempointervalle“, fügte Kollege Claus Dahms an. Die Gruppe schaute in die von einer Baumallee eingegrenzte Runde. Dieter Baumann, der einer Einladung zum gemeinsamen Laufen mit den RUNNER’S-WORLD-Abonnenten gefolgt war, rief laut „Haaalt!“. Die Gruppe stoppte. Der ehemalige Olympiasieger zog kurzerhand mit der Ferse einen Strich in den Schotterweg, „dann wollen wir doch mal sehen!“, meinte er spaßhaft.

Baumann wird gefordert
„Fertig, los“, ertönt sein Kommando – und der Topläufer trabt los. Und eigentlich wollte er gemütlich in dem angeschlagenen Tempo weiterjoggen. Aber nicht mit den Laufhelden und Redakteuren. Ehe er sich versah, zog Britta Ost das Tempo an. Dahms zieht mit, die Laufhelden gruppieren sich neben und um Baumann. Dahinter Chefredakteur Frank Hofmann und Kollege Urs Weber. Irgendjemand ruft, „nicht zu schnell anfangen.“ War das Baumanns Stimme? Die knirschenden Steine des Schotterwegs überdecken den Hinweis. Das Tempo bleibt hoch. Es staubt. Auf der Gegengerade des Parks ist die Gruppe noch beisammen, aber das Feld hat sich formiert. Das Rennen geht auf die letzten vierhundert Meter. Ideale Laufbedingungen. Leichter Wind, bedeckter Himmel, frische 16 Grad. Jetzt zieht sich das Feld doch auseinander. Aber Baumann hält mit. Sieht die Lücke. Und schließt nach vorne auf.

Dieter Baumann klatscht alle Laufhelden im Ziel ab.

Bild: Martin Grüning

Knapp, ganz knapp behauptet sich der RUNNER’S-WORLD-Kolumnist in diesem Spaßrennen mit Lesern; ähnlich knapp wie damals, 1992 in Barcelona. Für die Laufhelden ist es ein Riesenspaß. Und Ex-Profi Baumann ist glücklich. „Ich habe eigentlich immer das gemacht, was mir am meisten Spaß macht“, erzählt er nachher in der Redaktion beim alkoholfreien Bier. Und dann erinnert er sich noch an seine sportliche Karriere, an den Olympiasieg, und er leitet über zu seinen Ambitionen als Schauspieler und seinem Theaterprogramm. „Fast wäre ich Fußballer geworden, so wie mein Bruder.“ Ein Leser denkt laut nach: Ist doch ein Glück für ihn, dass er Läufer geworden ist, sonst säße er jetzt nicht inmitten von fitten RUNNER’S-WORLD-Laufhelden, sondern womöglich zwischen fußballphilosphierenden Sofasportlern in der Redaktion vom „Kicker“.

Baumanns Sicht
In seiner wöchentlichen Kolumne "Lauf der Woche" schrieb Dieter Baumann ebenfalls über die Laufrunde mit Lesern und Redaktion


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Foto: Urs Weber, Martin Grüning