Commonwealth Games in Glasgow 2014

Zweimal Gold für Kenia

Fünf von sechs Medaillen in den Finals der Commonwealth Games in Glasgow über 5.000 m der Männer und 10.000 m der Frauen holten Kenianer. Gold ging an Joyce Chepkirui und Caleb Ndiku.

Joyce Chepkirui gewann Gold in Glasgow.

Joyce Chepkirui gewann Gold in Glasgow.

Bild: photorun.net

Kenias Läufer wurden ihrer Favoritenrolle bei den Commonwealth Games in Glasgow eindrucksvoll gerecht. In den Finals über 5.000 m der Männer und 10.000 m der Frauen gewannen sie fünf der sechs möglichen Medaillen. Caleb Ndiku und Joyce Chepkirui sind die neuen Commonwealth Games-Sieger in diesen Wettbewerben.

Joyce Chepkirui gewinnt im Spurt nach 32:09,35 min

Im 10.000-m-Finale der Frauen machten am Dienstagabend die Kenianerinnen die Medaillen unter sich aus. Dabei setzte sich in einer Sprintentscheidung Joyce Chepkirui in 32:09,35 Minuten mit nur etwas mehr als einer Zehntelsekunde Vorsprung vor ihrer Trainingspartnerin Florence Kiplagat (32:09,48) durch. Beide hatten im Frühjahr mit hochkarätigen Halbmarathonzeiten auf sich aufmerksam gemacht: Kiplagat gewann in Barcelona mit einem Weltrekord von 65:12 Minuten, Chepkirui triumphierte in Prag mit einem Streckenrekord von 66:19. Bronze gewann im Glasgower 10.000-m-Rennen Emily Chebet. Die aktuelle Crosslauf-Weltmeisterin war nach 32:10,82 im Ziel. Hinter den drei Kenianerinnen belegte mit deutlichem Abstand die Engländerin Kate Avery Rang vier mit 32:33,35.

Gold für Caleb Ndiku bei den Commonwealth Games in Glasgow

Im 5.000-m-Rennen der Männer hatte zuvor am Sonntagabend Caleb Ndiku bereits seinen zweiten großen Titel in diesem Jahr gewonnen. Im März triumphierte der Kenianer bei der Hallen-WM, nun gewann er das 5.000-m-Rennen bei den Commonwealth Games. Im Schlussspurt bezwang Ndiku seinen Landsmann Isiah Koech im Kampf um die Goldmedaille. Der 21-jährige Sieger war nach 13:12,07 Minuten im Ziel, Koech folgte in 13:14,06. Rang drei sicherte sich überraschend der Neuseeländer Zane Robertson mit 13:16,52. Damit verhinderte er einen kenianischen Durchmarsch. Joseph Kitur musste mit Platz vier in 13:17,49 Minuten vorlieb nehmen.

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