Carlsbad

Wind verhindert Rekordjagd

Beim 5-km-Rennen von Carlsbad (Kalifornien/USA) sollte der Weltrekord fallen. Doch starker Wind verhinderte das.

Eliud Kipchoge wurde nach seinem Sieg in Carlsbad gefeiert.

Eliud Kipchoge wurde nach seinem Sieg in Carlsbad gefeiert.

Bild: photorun.net

Der Wind verhinderte eine geplante Rekordjagd bei der 25. Auflage des 5-km-Rennens von Carlsbad (Kalifornien/USA) am Sonntag. Mit dem Kenianer Eliud Kipchoge und der Äthiopierin Meseret Defar setzten sich bei dem Jubiläum die Favoriten durch.

Im Gegenwind hielt der Tempomacher nicht einmal eine Meile durch. So musste Eliud Kipchoge frühzeitig Führungsarbeit leisten. Der 5.000-m-Weltmeister von Paris 2003 löste sich mit den drei Äthiopiern Dejen Gebremeskel, Bekana Daba und Markos Geneti frühzeitig von der Konkurrenz. Nach knapp 3,5 km waren dann auch die Äthiopier geschlagen und Kipchoge rannte nur noch gegen den Wind und die Uhr. In 13:11 Minuten erreichte er schließlich das Ziel. Der von Sammy Kipketer (Kenia) im Jahr 2000 in Carlsbad aufgestellte Weltrekord steht bei 13:00 Minuten. „Ich fühlte mich in Form für eine Zeit von 12:58 Minuten, aber der Wind wehte einfach zu stark“, sagte Kipchoge, der vor Gebremeskel (13:18) und Daba (13:24) im Ziel war.

Zu einem Start-Ziel-Sieg lief Meseret Defar, deren Carlsbader Kursrekord ebenfalls der Weltrekord ist (14:46). An diese Zeit kam die Äthiopierin jedoch bei dem Wind erwartungsgemäß nicht heran. Sie gewann in 15:04 Minuten vor ihren Landsfrauen Aheza Kiros (15:26) und Mekerem Assefa (15:56).

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net