Swiss Snow Walk and Run Arosa 2015

Wettkampf auf geschlossener Schneedecke

Mehr als 1.200 Läufer und Walker trafen sich im schweizerischen Arosa zur elften Ausgabe des Swiss Snow Walk and Run, bei dem fast durchgehend auf Schnee gelaufen wird.

Snow Walk & Run Arosa 2015
Snow Run Arosa

Eine traumhafte Winterlandschaft bildete die Kulisse für die elfte Ausgabe des Swiss Snow Walk and Run.

Bild: Tomás Ortiz-Fernandez

Vom Winter und vor allem vom Schnee ließen sich die Teilnehmer der elften Ausgabe des Swiss Snow Walk and Run im schweizerischen Arosa nicht aufhalten. Ganz im Gegenteil: Mehr als 1.200 Läufer, Nordic Walker und Schneeschuhläufer kamen extra wegen der weißen Pracht, die den Wettkampf im Kanton Graubünden zu etwas ganz Besonderem machen. Durch die perfekte Lage in den Schweizer Alpen bietet der ehemalige Luftkurort Arosa eine Schneegarantie und damit die Garantie zu einer einmaligen Laufatmosphäre.

Tomás Ortiz Fernandez war für runnersworld.de mit seiner Kamera vor Ort in Arosa. Ihm ist es gelungen, die schönsten Momente des Wettkampfs festzuhalten. Eine Auswahl seiner Bilder finden Sie in der Bildergalerie oberhalb dieses Artikels.

Beim Swiss Snow Walk and Run können die Teilnehmer über unterschiedliche Distanzen und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten zum Wettkampf antreten. Für die Läufer stand neben der klassischen Halbmarathon-Distanz, bei der es zusätzlich mehr als 700 Höhenmeter zurückzulegen galt, auch ein Long Distance- und ein Short Distance-Lauf über 6,1 bzw. 12 Kilometer zur Auswahl. Der Höhepunkt des Halbmarathons bildete – im wahrsten Sinne des Wortes – die bei Wintersportlern bestens bekannte Carmennahütte auf 2135 Metern. Alle Strecken beim Swiss Snow Walk & Run Arosa werden auf geschlossener Schneedecke gelaufen und sind deshalb – und natürliche aufgrund der Höhenmeter - sehr anspruchsvoll.

Der Italiener Marco de Gasperie kam am besten mit den besonderen Bedingungen zurecht. Mit einer Zeit von 1:28:34 Stunden entschied er den Halbmarathon-Lauf für sich. Eine beeindruckende Punktlandung zeigte der Zweitplatzierte Andy Sutz. Er lief den Halbmarathon in 1:30 Stunden. Dritter wurde Sandro Hermann in 1:34:46 Stunden. Auch bei den Damen stand eine Italienerin ganz oben auf dem Siegertreppchen. Elisa Desco beendete den Halbmarathon in 1:38:36 Stunden als Erste. Zweite wurde Simone Niggle in 1:42:02 Stunden und Dritte Franziska Inauen in 1:46:12 Stunden.

Peter Schneider (51:23 Minuten) und Salomone Schweizer (58:38 Minuten) konnten den Langdistanzlauf für sich entscheiden. Am schnellsten über die kurze Distanz waren Yannik Roder (26:09 Minuten) und Annalena Schmid (30:05 Minuten).

Mit am Start waren auch die beiden Laufhelden Kathrin Buchheit und Jean-Pierre Kern, die als RUNNER’S WORLD-Abonnenten einen Freistart gewonnen hatten. Ihre Erlebnisse.