Ceske Budejovice

Weltmeister Geoffrey Kamworor gewinnt Hitze-Halbmarathon

Zwei Monate nach seinem Triumph bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Kopenhagen gewann Geoffrey Kamworor auch sein nächstes Rennen über 21,1 km.

Geoffrey Kamworor gewinnt das Rennen in Ceske Budejovice.

Geoffrey Kamworor gewann das Rennen in Ceske Budejovice.

Bild: Mattoni Ceske Budejovice Half Marathon

Geoffrey Kamworor hat seine starke Form in diesem Frühjahr bestätigt: Gut zwei Monate nach seinem Triumph bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Kopenhagen, gewann der erst 21-jährige Kenianer auch sein nächstes Rennen über die „halbe Distanz“. In einem Hitzerennen beim Mattoni Ceske Budejovice Half Marathon erreichte Kamworor, der bisher auch bekannt war unter dem Namen Geoffrey Kipsang, mit 60:09 Minuten eine beachtliche Zeit. Schnellste Frau war Betelhem Moges (Äthiopien) mit 1:12:31 Stunden.

Werte von 26 Grad Celsius zu Beginn des Abendrennens und eine steigende Luftfeuchtigkeit machten es den Athleten in der Tschechischen Republik schwer. Das Männerrennen begann trotzdem mit hohem Tempo. Die zunächst elfköpfige Spitzengruppe, die sich ausschließlich aus kenianischen Athleten zusammensetzte, fiel jedoch bald auseinander. Noch vor der 4-km-Marke hatte sich die Gruppe auf sieben Läufer verkleinert. Und nach etwa 7 km war der große Favorit, Halbmarathon-Weltmeister Kamworor, alleine an der Spitze. Von seinen Konkurrenten war lediglich noch Henry Kiplagat zu sehen. Geoffrey Kamworor konnte das Tempo lange Zeit so hoch halten, dass der Streckenrekord von 59:40 Minuten gefährdet war. Doch im letzten Drittel des Rennens wurde auch der Weltmeister langsamer. Es sei einfach zu heiß gewesen für schnelle Zeiten, erklärte Kamworor, nachdem er in 60:09 Minuten das Ziel erreicht hatte. Kiplagat wurde Zweiter mit 62:46 vor Silas Ngetich, der 63:37 lief. Die Kenianer belegten die ersten sieben Plätze in Ceske Budejovice. Der Brite Derek Hawkins folgte auf Rang acht mit 65:18.

Betelhem Moges Siegerin in Ceske Budejovice

Im Rennen der Frauen hatte sich eine anfangs fünfköpfige Spitzengruppe bis zum 10-km-Punkt auf drei Läuferinnen reduziert: Betelhem Moges (Äthiopien) sowie die beiden Kenianerinnen Lucy Liavoga und Vicoty Chepkemoi belegten am Ende auch die ersten drei Plätze. Nach 14 km löste sich Moges von ihren Konkurrentinnen und gewann schließlich in 1:12:31 Stunden. Auch die 23-jährige Siegerin hatte noch einen großen Vorsprung herausgelaufen. Liavoga folgte als Zweite mit 1:14:13, Dritte wurde Chepkemoi in 1:15:03. Als schnellste nicht-afrikanische Läuferin belegte die Russin Tatiana Vilisova Rang sieben mit 1:17:23.