Im Team angeeckt

Vorwürfe gegen Kemboi

Kemboi wurde vorgeworfen, Hindernisse nicht regelgerecht überquert und geschubst zu haben.

Kemboi ist allerdings auch schon angeeckt im kenianischen Team. Kein geringerer als der große Kip Keino, der Hindernis-Olympiasieger von 1972, beschuldigte ihn, dass er die Hindernisse bei der Olympia-Qualifikation 2008 regelwidrig überquert hätte. Zugleich sagte Paul Kipsiele Koech, dass er von Kemboi in diesem Rennen 150 Meter vor dem Ziel geschubst worden wäre.

Doch Athletics Kenya ignorierte diese Vorwürfe. Als das Team dann nach China flog, erklärte Kemboi: „Wenn ich kein Gold gewinne, werde ich niemals nach Kenia zurückkehren.“ Aufgrund einer Lebensmittelvergiftung wurde er Siebenter. Aber er flog natürlich nach Kenia zurück: „Das sind solche Dinge, die wir sagen, um das Spiel ein bisschen interessanter zu machen“, sagte Kemboi, der erklärte, dass ihm Kiptanui technisch bezüglich der Hindernisüberquerung geholfen hätte, ebenso bei der Beschleunigungsphase. „Außerdem hat er mir gesagt - egal was passiert, ich muss bis zur letzten Runde auf der zweiten Position bleiben.“

Weiterlesen

Seite 3 von 4
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Sein Weg nach Europa