3.000-m-Hindernis

Vorlauf-Aus für Hindernisläufer Steffen Uliczka

Steffen Uliczka verpasste den Einzug in das Finale im 3.000-m-Hindernislauf. Der 29-Jährige wurde in seinem Vorlauf Siebenter in 8:28,32 Minuten.

Steffen Uliczka

Steffen Uliczka verpasste das WM-Finale.

Bild: photorun.net

Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) hat bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau die Qualifikation für das Finale im 3.000-m-Hindernislauf klar verpasst. Der 29-Jährige wurde in seinem Vorlauf Siebenter in 8:28,32 Minuten.

Die Chancen auf einen Finaleinzug waren für Steffen Uliczka von vornherein allerdings gering, denn aus den drei Vorläufen qualifizierten sich lediglich die ersten drei Läufer sowie die sechs weiteren Zeitschnellsten. Steffen Uliczka startete im zweiten Vorlauf, in dem sich lange Zeit nicht viel tat.

Zwei Runden vor Schluss verschärfte dann Jacob Araptany (Uganda) das Tempo und riss die Gruppe auseinander. Vier Läufer konnten dem Tempo folgen – Titelverteidiger Ezekiel Kemboi (Kenia), Noureddine Smail (Frankreich), Evan Jager (USA) und Alex Genest (Kanada) –, die anderen, darunter auch Steffen Uliczka, fielen zurück. Es war dieses Quintett an der Spitze, das sich dann über die Platzierung beziehungsweise die Zeitregel für das Finale qualifizierte.

Evan Jager gewann das Rennen in 8:23,76 Minuten. Steffen Uliczka, der auch bei der WM 2011 (10. im Vorlauf) und bei Olympia 2012 (13. im Vorlauf) die Finalrennen verpasst hatte, hätte den fünftplatzierten Alex Genest schlagen müssen, um in den Endlauf zu kommen. Der Kanadier war jedoch mit 8:24,56 fast vier Sekunden schneller.

Alle vier kenianischen Läufer haben sich für das Finale, das am Donnerstagabend stattfindet, qualifiziert. Während der äthiopische Rekordhalter Roba Gari überraschend ausschied, wird der französische Europarekordler Mahiedine Mekhissi die Kenianer herausfordern.

Das Hindernisfinale der Männer kann eines der dramatischsten Rennen dieser Weltmeisterschaften werden.

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