Laufevents

Von Kalifornien bis Dublin

Harter Kampf ums Siegertreppchen in Carlsbad und hochkarätige Besetzung beim Great Ireland Run.

Ein dramatisches Finish gab es im Männerrennen des 5-km-Laufes von Carlsbad (Kalifornien). Der Äthiopier Terefe Maregu Zewdie siegte in 13:34 Minuten mit nur einer Sekunde Vorsprung vor dem Briten Mo Farah. Eine weitere Sekunde zurück folgten in 13:36 Minuten gleich drei Läufer: Haron Lagat (Kenia) wurde Dritter, Collis Birmingham (Australien) und Josphat Boit (Kenia) belegten die nächsten Plätze. Es war nicht der Tag der US-Hoffnung Alan Webb. Der Amerikaner gab das Rennen knapp einen Kilometer vor dem Ziel entkräftet auf.

Bei den Frauen gab es einen Dreifach-Erfolg für die Kenianerinnen: Vivian Cheruiyot, die WM-Zweite von Osaka 2007 über 5.000 m, siegte in 15:14 Minuten vor Rose Kosgei (15:21) und Genoveva Kigen (15:41). Vierte wurde US-Läuferin Sara Slattery mit 15:59. Vor acht Jahren hatte der Kenianer Sammy Kipketer in Carlsbad den noch aktuellen Weltrekord von 13:00 Minuten aufgestellt.

Vivian Cheruiyot siegte beim prestigeträchtigen 5-km-Rennen von Carlsbad.

Chebii und Changeywo siegen beim Great Ireland Run

Hochkarätig besetzt war auch der Great Ireland Run in Dublin. Bei dem 10-km-Lauf gewann der frühere Weltklasse-Bahnlangstreckler Abraham Chebii. Der Kenianer lief 28:48 Minuten und war vor seinem früheren Landsmann Abdullah Ahmad Hassan (Katar/28:51) im Ziel. „Ich hatte während des ganzen Rennens zu kämpfen, um zu gewinnen. Auf den letzten 300 Metern bin ich gesprintet“, sagte Abraham Chebii, der dieses Rennen bereits vor einem Jahr gewonnen hatte. Dritter wurde der Cross-Europameister Sergey Lebid (Ukraine/28:59).

Bei den Frauen musste sich Jo Pavey der Kenianerin Doris Changeywo geschlagen geben, die in 32:15 Minuten gewann. Die Britin war auf dem hügeligen Kurs sieben Sekunden später im Ziel. Dritte wurde Aniko Kalovics (Ungarn) in 32:45 Minuten. „Doris war in sehr guter Form, aber mein Resultat zeigt mir, dass ich für den Sommer auf dem richtigen Weg bin“, erklärte Jo Pavey. Auf Rang sieben lief Benita Johnson in 33:36. Die Australierin gab bekannt, dass sie auf den geplanten Start beim London-Marathon am nächsten Sonntag aufgrund eines Trainingsrückstandes verzichtet.

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