Olympischer Fackellauf

Vier RUNNER´S-WORLD-Leser durften als Fackelläufer das olympische Feuer tragen

Ein Teil der olympischen Geschichte zu sein - davon träumen zahlreiche Sportler. Für vier RUNNER´S-WORLD-Leser wurde der Traum zur Wirklichkeit.

Matthias Laar

Läufer Matthias Laar (li.) beim sogenannten Fackelkuss.

Bild: Samsung

Als eines der symbolträchtigsten Elemente in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele, reicht die Tradition des olympischen Feuers bis in die griechische Antike zurück. Der olympische Fackellauf beginnt jeweils 70 Tage vor der offiziellen Eröffnung der Spiele mit der Entzündung des Feuers in Griechenland und erstreckt sich über 8.000 Meilen quer durch Europa. Dabei wird die Botschaft des Feuers – Frieden, Einheit und Freundschaft – von jedem der insgesamt 8.000 ausgewählten Fackelträger symbolisch im Akt der Fackelübergabe an den nächsten Läufer weitergegeben. In diesem Jahr hatten auch vier RUNNER´S-WORLD-Leser die Ehre, das olympische Feuer ein Teilstück der Strecke tragen zu dürfen.

Bei den Fackelläufern handelt es sich meist um prominente Persönlichkeiten oder Einwohner des entsprechenden Streckenabschnittes, die durch besondere Verdienste oder sportliche Leistung herausragen. 2012 erhielten auch vier RUNNER´S-WORLD-Leser die Chance, ein Stück olympische Geschichte zu schreiben. Gemeinsam mit Samsung, Presenting Partner des Olympischen Fackellaufes, machte sich RUNNER´S WORLD auf die Suche nach vier geeigneten Läufern und entschied sich für Matthias Laar, Gerlinde Didea, Claudia Rieß und Kerstin Sigle.

„Es war einfach nur cool, als ich die Nachricht erhalten habe, dass ich beim Olympischen Fackellauf dabei sein darf“, erinnert sich Matthias Laar. Einer besonderen Vorbereitung auf dieses besondere Erlebnis unterzog sich der ehrenamtlich als Trainer im Behinderten-Radsport engagierte Sportwissenschaftler jedoch nicht. Er sagt: „Ich habe mich einfach auf dieses Abenteuer eingelassen und mich schon lange im Voraus auf diesen Tag gefreut. Es war ein einmaliges Erlebnis für mich, dabei zu sein!“

Die Vorbereitung auf den großen Moment hat sich gelohnt: glücklich läuft Gerlinde Didea mit der olympischen Fackel in der Hand.

Bild: Samsung

Ähnlich beeindruckt zeigt sich auch Gerlinde Didea: „Schon die Atmosphäre im Bus mit den anderen Fackelläufern war voller positiver Spannung, alle waren extrem aufgeregt. Dass man in diesem Moment Teil der Olympischen Geschichte wird, wurde mir erst richtig bewusst, als ich dann meine Fackellauf-Uniform anhatte. Beeindruckt hat mich die fröhliche und glückliche Stimmung, die vor Ort herrschte.“ Die technische Betreuerin kann sich für die verschiedensten Sportarten begeistern und hatte sogar extra für diesen würdevollen Moment mit dem Lauftraining begonnen. Und der Aufwand hat sich gelohnt: „Ich nehme das Gefühl mit, etwas Bedeutungsvolles getan zu haben und einen Moment erlebt zu haben, den man nie vergisst.“

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