Dieter Hogen

USA: Leichtathletik ist schon im Schulsport organisiert

Mit einem Ausblick auf das amerikanische Erfolgsgeheimnis beendet Dieter Hogen seine Serie.

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Trainer Dieter Hogen motiviert seine Läufer.

Bild: photorun.net

In Deutschland ist das nicht ganz so einfach, nicht nur weil es nicht so viele leistungsstarke Läufer gibt. Die Ursachen liegen oft im zu stark ausgeprägten „lokalen“ Denken. Vielleicht sollten wir an dieser Stelle auch mal einen kurzen Abstecher nach Amerika machen. Ich verbringe seit 1992 viel Zeit in Boulder (Colorado) und kenne dadurch viele Athleten, Trainer und Manager und bekomme vieles mit. Außerdem haben wir einige Topläufer in unserer eigenen KIMbia-Gruppe, Matt Tegenkamp oder Chris Solinski. Es lohnt sich, mal genauer hinzusehen, vielleicht in einem späteren Artikel, und zu analysieren, wie die Amerikaner organisiert sind oder wie die Athleten sich selbst organisieren, wie das Schul-, Hochschul-, Universitäts-System funktioniert und so weiter.

So viel sei aber schon gesagt: Schul- und Hochschul-Crosslauf-Mannschaften aber auch gesamte Leichtathletik-Teams spielen fast überall eine große Rolle. Ganz besonders sei betont, auch weil es in Deutschland nicht so bekannt ist, dass Athleten, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, ihren Wohnsitz verändern und in eine der wenigen Laufhochburgen ziehen (siehe Kenia).

Lesen Sie auch folgende Artikel von Dieter Hogens Analyse:
Teil 1:
Warum Afrikas Asse so schnell sind
Teil 2: Warum Kenias Läufer Hitze meiden
Teil 3: Die Ernährungstricks der Kenianer


Text: race-news-service.com/Dieter Hogen

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