Towerrunning

US-Frühjahrssaison dominiert von Berg und Frey

Bangkok

Baiyoke Run Up auf den 304 Meter hohen Baiyoke Tower II in Bangkok.

Bild: Rolf Majcen

Nach Basel verlagerte sich das Interesse der Treppenlaufszene dann aber endgültig in die Vereinigten Staaten. Mit spektakulären Triple- und Ultimate Climbs in Oakbrook und Springfield kamen die Anhänger des urbanen Langdistanz-Towerrunning voll auf ihre Kosten. Neben Jesse Berg, der bereits mit dem Sieg in Oakbrook die Weltcup-Führung übernahm, wurde diese Saisonphase vor allem durch Kristin Frey geprägt. Die derzeit beste US-Treppenläuferin und Weltcup-Dritte der Vorsaison siegte bei beiden Triple Climbs und setzte sich damit erstmals in ihrer Karriere an die Spitze der Weltrangliste.

Bei beiden Rennen war sie im Übrigen nicht nur die Gesamtschnellste, sondern brannte auch die schnellste Einzelzeit in das Treppenhaus, wodurch sie ihre außergewöhnliche Flexibilität und ihre taktische Ausgewogenheit demonstrieren konnte. Ende Februar wartete dann beim „Hustle Up The Hancock“ in Chicago eines der legendärsten Treppenrennen der Welt und zugleich das zweite US-Masters-Rennen der Saison auf ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Im John Hancock Center fand die Dominanz von Kristin Frey und Jesse Berg eine kurze Unterbrechung: Beide mussten als Dritte an diesem Tag mit der untersten Stufe des Podiums zufrieden sein.

Extrem eng ging es vor allem im Herren-Rennen zur Sache: Terry Purcell erreichte das Ziel beim Einzelstart über 1632 Stufen nach 10 Minuten und 4 Sekunden und war damit nur eine Sekunde schneller als Verfolger Christopher Schmidt und 5 Sekunden schneller als Jesse Berg. Bei den Damen siegte Lokalmatadorin und Hancock-Seriensiegerin Cindy Harris mit deutlichem Vorsprung. Eher enttäuschend verlief das Event für die beiden aus Mexiko angereisten Läufer Javier Santiago und Sandra Nunez, die beide mit Rang 5 Vorlieb nehmen mussten.

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