Urbanathlon 2013 in Hamburg

Urbaner Hindernislauf mit Hafenblick

4.500 Teilnehmer starten am kommenden Samstag beim 4. Men’s-Health-Urbanathlon zu einer einzigartigen Herausforderung über Autos, Container, Kopfsteinpflaster und den Elbstrand.

Men's-Health-Urbanathlon 2012 - Bilder: 31 Fotos

Urbanathlon 2012 in Hamburg

Sandsäcke schleppen beim Urbanathlon 2012.

Bild: Veranstalter

Am Samstag, 17. August,ist es wieder soweit und die Elbmeile zwischen Altonaer Fischmarkt und Övelgönne Elbstrand verwandelt sich bereits zum vierten Mal in einen hindernisreichen Laufparcours. Um 15.30 Uhr fällt der Startschuss für den Men’s-Health-Urbanathlon. Die insgesamt 4.500 Läufer starten zur ungewöhnlichen Herausforderung mit vielen Hindernissen, die es schnell, geschickt und zeitweise mit Kraft zu überwinden gilt.

Nicht nur der Autostau, große Schiffscontainer, eine mächtige Halfpipe, der instabile Reifenberg oder das enge Baugerüst machen den Urbanathlon zum anspruchsvollen City-Lauf, auch die reine Laufstrecke hat es in sich. Mit einer Distanz von 12 Kilometern wurde die Strecke zu 2012 nochmals um 1.000 Meter verlängert.

Nach dem zentralen Startpunkt am Hamburg Cruise Center Altona geht es für die Läufer zur Fischauktionshalle und den ersten beiden Hindernissen. Hier beginnt der neue Abstecher den Fischmarkt entlang und über eine kleine Flutmauer als zusätzliche Hürde. Anschließend biegen die Urbanathleten erstmals in den Park an der Hauptkirche St. Trinitatis ab. Eine besondere Herausforderung sind die mit ca. 1.000 Treppenstufen gespickten Höhenmeter.

Insgesamt geht es gleich dreimal den Elbhang hinauf und wieder hinunter. Insbesondere der steile Övelgönner Mühlenweg hoch bis zur Elbchaussee wird den Puls in die Höhe treiben. Auch der häufig wechselnde Untergrund kann die Teilnehmer aus dem Laufrhythmus bringen: historisches Kopfsteinpflaster wechselt sich ab mit Asphalt, Schotterwegen und dem Sand des Elbstrandes. Für die Schönheiten der Strecke mit der historischen Fischauktionshalle, dem urbanen Mix von Fisch-Lagerhallen und modernen Gebäuden an der Elbmeile werden die Läufer wenig Zeit haben. Die Zuschauer erfreuen sich an der attraktiven Kulisse und Fotomotiven sicherlich umso mehr. Zum Anfeuern der 4.500 Aktiven liegen zahlreiche Hindernisse in direkter Nachbarschaft des Cruise Centers Altona.

Men’s-Health-Urbanathlon 2012 - Bilder Teil 2

Der Start des Urbanathlon 2012 in Hamburg.

Bild: Veranstalter

"Bone-Breaker" - Weltpremiere

Die Teilnehmer, denen die 12 Kilometer des Urbanathlon nicht anstrengend genug sind und dafür gar nicht erst die Laufschuhe anziehen würden, laufen dieses Jahr den "Bone-Breaker".

Während sich 4.000 Urbanathleten schon nach einer Runde über die Ziellinie kämpfen, können 500 Auserwählte ein zweites Mal auf die Strecke gehen und so insgesamt 24 zermürbende Kilometer bewältigen. „Bone-Breaker“ - das ist Urbanathlon mal zwei und eine Lauflänge, die über der Halbmarathondistanz liegt. Da die Doppelrunde vor der Zielgeraden abbiegt, bleiben den „Bone-Breakern“ zunächst zwei Hindernisse erspart, aber insgesamt versperren 24 Schikanen den Weg.

Der „Bone-Breaker“ feiert in Hamburg seine Weltpremiere, denn bei keiner der anderen Urbanathlon-Veranstaltungen rund um den Globus wird eine doppelte Runde gelaufen. Startschuss für die Premiere ist um 15.35 Uhr im zweiten Startblock. Die Spannung ist groß, wer die ersten Sieger bei den Männern und Frauen sein werden, und in welcher Zeit sie die doppelte Runde schaffen.

Vorjahressieger

Die Vorjahressieger bei den Frauen und Männern sind alle am Start. Bei den Frauen dominierte die Hamburgerin Katharina Josenhans den urbanen Hindernislauf mit Hafenblick bei allen drei Ausgaben des Urbanathlon in Hamburg. Eine top Visitenkarte, die auch der zweifache Urbanathlon-Gewinner, Knut Höhler vorweisen kann. Der angehende Mediziner aus Göttingen gewann zweimal das Tough Guy Race (2011, 2013) und viermal den Strongman Run (2008, 2009, 2010, 2012). Nur im vergangenen Jahr musste er sich Florian Reichert (Göttingen) geschlagen geben. Den Titel will Florian Reichert verteidigen und so wird auch er am 17. August um 15.30 Uhr an der Startlinie stehen.

Bei der neuen Doppelrunde sind aktuell keine Favoriten auszumachen, haben doch sehr viele Starter fast identische 10 Kilometer-Zeiten zwischen 32 und 34 Minuten. Was diese Zeiten Wert sind, wird auch für die Aktiven spannend, denn beim „Bone-Breaker“ geht es über 24 Kilometer, die keineswegs flach und einfach zu laufen sind.

Wie bei der Mehrzahl der Einzelstarter, geht es auch bei den meisten Teams nicht um den Sieg, sondern darum den Urbanathlon zu meistern und über sich hinauszuwachsen. Viele Teams bringen den Spaß an der Herausforderung bereits bei ihrem Teamnamen zum Ausdruck: „Volle Granade, Renade!”, „Tough Enough”, “Team Elbsonne“, „Spree-Athener Hügelstürmer“, „Pi ist ungefähr 3“, „Kiezrunners“, „Kenias Reserve“ oder „Die gestiefelten Muskelkater“ sind nur einige der über 200 Mannschaften, die an der Teamchallenge teilnehmen. Die besten vier Teilnehmer eines Teams kommen jeweils in die Wertung.

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