Kaiserpark Ultra

Ultra-Lauf zum Marathon-Jubiläum

Svenja John hat sich für ihren 100. Marathon beziehungsweise Ultra-Marathon etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Sie veranstaltete ihr eigens Rennen.

Kaiserpark Ultra 2015 - Die Bilder
Kaiserpark Ultra

Trotz warmen Wetters hatten die Teilnehmer sichtlich Spaß am Laufen.

Bild: Wolfgang Steeg

Einen Ultra-Lauf in einem großen Park im Norden der Stadt durchführen? Warum nicht, dachte sich die 29-jährige Svenja John vom TC Kray 1892 e.V. Es sollte ihr 100. Marathon beziehungsweise Ultra-Lauf werden. Ihrer Einladung folgten 75 Läufer. Allesamt Wegbegleiter und bekannte Namen der Ruhrgebiets-Marathon-Szene.

Unser Fotograf Wolfgang Steeg war vor Ort. Seine besten Fotos finden Sie in der Bildergalerie über und unter diesem Artikel.

Die offiziell vermessene und an die DUV gemeldete Veranstaltung durch den Park erwies sich als unerwartet anspruchsvoll. Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius in der Sonne wurden die scheinbar kurzen Anstiege zu einer echten Kraftanstrengung. Auch sonst bot dieser Park viel Abwechslung. Weite Wiesenflächen im Wechsel mit schattenspendenden alten Baumbeständen und Wasserflächen sorgten dafür, dass bei den Laufrunden keine Langeweile aufkam.

Rafael Rodriquez Baena klar der Schnellste

Immerhin sollten 30 Runden und damit eine Distanz von 45,18 Kilometer erlaufen werden. 35 Teilnehmer erreichten dieses Ziel. Dabei war es gleich für zwei Läuferinnen vom TC Kray, Kerstin Stützer und Claudia Steeg , der erste Ultra. Svenja John finishte ihren 100. Marathon als Ultra über die volle Distanz in einer Zeit von 6:05:29 Stunden. Die vorderen Platzierungen bei den Männern erreichten Rafael Rodriguez Baena, der mit einer Zeit von 3:24:10 Stunden für die Ultra-Distanz den ersten Platz belegte. Es folgten auf Platz zwei und drei zeitgleich Stefan Beckmann und Reimund Slabon, die 4:03:40 Stunden brauchten.

Bei den Frauen belegte Sabrina Gall aus Oberhausen den ersten Platz mit einer Zeit von 5:04:49 Stunden. Es folgten auf Platz zwei Kerstin Stützer in 5:16:07 Stunden und Claudia Cavaleiro auf Platz drei mit 5:31:54 Stunden.

Die Kosten der Veranstaltung wurden von privaten Spendern und Sponsoren getragen. Die Startgelder in Höhe von 650 Euro werden vollständig an eine Hilfseinrichtung in Essen gespendet.

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