Zugspitz Ultratrail 2014

Über 2.000 Athleten laufen ums Zugspitzmassiv

Vom 21. bis 22. Juni 2014 treten über 2.000 Athleten beim 100 km langen Trail rund um das Zugspitzmassiv und das Wettersteingebirge an.

Zugspitz Ultratrail

Die Deutsche Anne-Marie Flammersfeld gilt bei den Frauen als Favoritin für das Siegertreppchen.

Bild: UVU Racing

Teilnehmerrekord beim Zugspitz Ultratrail 2014 erwartet

Wer wird Nachfolger von Vorjahressieger Philipp Reiter beim Zugspitz Ultratrail? Bei der vierten Auflage des Zugspitz Ultratrail ist die Konkurrenz groß wie nie. Und das nicht nur bei den absoluten Top-Athleten. Bisher sind rund 2.000 Athleten aus 46 Nationen gemeldet, die vom 21. bis 22. Juni 2014 den 100 km langen Trail rund um das Zugspitzmassiv und das Wettersteingebirge antreten wollen. Zum ersten Mal überhaupt werden vier Streckenlängen angeboten – von 35,6 km bis 100 km. Das Ziel aller Läufe ist traditionell der malerische Zugspitz-Ort Grainau. Die Streckendaten des Ultratrails sind beeindruckend: 100 km, 5.420 Höhenmeter im Anstieg, 5.420 HM im Abstieg, maximale Höhe über 2.200 Meter, dazu Schneefelder und angsteinflößende Anstiege.

Fokus auf 100-Kilometer-Strecke beim Zugspitz Ultratrail

Natürlich liegt der sportliche Fokus auf den Ultratrail über 100 km. Im Mittelpunkt stehen dabei Weltklasse-Athleten wie der Marokkaner Mohamad Ahansal oder der US-Amerikaner Michael Wardian, die sich zum ersten Mal an diese Aufgabe wagen. Fast schon ein Geheimfavorit ist Stephan Hugenschmidt, der zurückhaltende junge Athlet aus Radolfzell mit Wohnsitz in der Schweiz. Im Vorjahr gewann er den Zugspitz Basetrail und wurde anschließend sofort Gesamtzweiter bei den 4 Trails. Und dann wäre da noch ein ganz starker Italiener. Giuliano Cavallo kommt mit Siegen bei den imageträchtigen Trails in Courmayeur und beim italienischen „Ultrabericus“ nach Grainau. Durchaus zu beachten sind auch der Vorjahressechste Rudi Döhnert oder der Münchner Andreas Selle.

Zugspitz Ultratrail: Duell bei den Frauen

Bei den Frauen deutet vieles auf ein Duell zwischen der starken Italienerin Simona Morbelli und der deutschen Vorzeigeläuferin Anne-Marie Flammersfeld hin. Die gebürtige Duisburgerin mit Wohnsitz in St. Moritz in der Schweiz befindet sich in absoluter Top-Verfassung. Die 35-Jährige gewann vor einigen Monaten die Frauen-Wertung beim Nord Pole Marathon mit neuem Streckenrekord und wurde so ganz nebenbei noch Zweite in der Gesamtwertung. Ihren Durchbruch in die Weltelite der Trail-Läuferinnen schaffte Anne-Marie Flammersfeld im Jahr 2012, als sie als erste Frau der Welt beim „4 Deserts Race“ alle vier Rennen und gleichzeitig auch noch alle Etappen gewann. Seitdem darf sich die Sport-Wissenschaftlerin „Desert Queen“ nennen. Ihre wahrscheinlich stärkste Gegnerin, Simona Morbelli, muss sich aber nicht verstecken. Im Vorjahr gewann sie den „Eiger Ultratrail 51k“ in der Schweiz. Ihre aktuelle Verfassung ist aber noch beeindruckender: Simona Morbelli, die 42-jährige Norditalienerin, gewann in diesem Jahr schon den Eco-Trail de Paris 80k und den italienischen Trail Tuscany Crossing 110 k.

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