Die Milseburg

Tunnelrun feierte Premiere

Die Premiere des Tunnelruns in der Röhn führte durch einen 1.173 m langen Tunnel und wurde ein Erfolg.

Tunnelrun_groß

Licht am Ende des Tunnels - nach 1.173 m war der schummrige Milseburgtunnel geschafft.

Am 3. Mai feierte der Tunnelrun, ein Laufevent durch den Milseburgtunnel, Premiere. Bei strahlendem Sonnenschein gingen 220 Aktive auf die 12 bzw. 23 km lange Strecke durch die Mittelgebirgslandschaft der Kuppenrhön.

Die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden gaben die Startschüsse und los ging es auf der zu einem Radweg ausgebauten ehemaligen Bahntrasse in Richtung Petersberg. Schon bald erreichte man den eigentlichen Höhepunkt der Strecke, den 1.173 m langen Milseburgtunnel.

"Es war schon etwas gespenstisch, durch den zwar beleuchteten, doch kalten und schummrigen Tunnel zu laufen", erinnert sich der Läufer Erich Schmitt aus Fladungen. Gleichwohl war nach wenigen Minuten im Tunnel das Tageslicht wieder erblickt und die Strecke führte stetig leicht fallend am Schloss Bieberstein vorbei nach Langenbieber, dem Startpunkt der kurzen Strecke über 12 km.

Gegen Ende der Strecke folgten noch zwei kraftraubende Anstiege, bis es danach bergab durch die Freizeitanlage ins Ziel des Waidesgrundstadions ging, wo Musiker die ermüdeten Läufer anfeuerten. "Diesen Lauf sollten sich fürs nächste Jahr viele Läufer vormerken, denn er ist ein ganz tolles Erlebnis", strahlte Schmitt.

Auf der langen Strecke durch den Tunnel siegte bei den Männern Markus Kessler in 1:22:48 Stunden vor Thomas Herget (1:23:08) und Bernd Jiptner (1:25:17) und bei den Frauen Christine Hedtke (1:47:38) vor Roswitha Selle (1:47:41) und Melanie Will (1:47:55). Auf den 12-Kilometern gewann Martin Müller in 43:06 Minuten vor Julian Flügel (49:06) und Christian Berkhoff (50:07) und bei den Frauen Lisa Hahner in 49:05 vor Anna Hahner (49:06) und Verena Müller (54:03).