4. mozart 100 Salzburg Running Festival 2015

Trotz Hundewetters starteten 600 Läufer

Sintflutartiger Regen und Kälte machten den Teilnehmern in Salzburg zu schaffen. Trotzdem gingen noch über 600 beim Ultralauf in Salzburg an den Start.

4. mozart 100-Salzburg Running Festival 2015 - Fotos
mozart 100 2015 Läufer bei Regen

Diese Läufer sind hart im Nehmen.

Bild: Michael Luipersbeck

Wenn in Salzburg Bach läuft, läuft etwas falsch. Beim 4. mozart 100 Salzburg Running Festival 2015 ließen sich trotz massiven Regens und Temperaturen von unter 10°C noch über 600 Laufbegeisterte nicht abschrecken den eigentlich schönen Weg durch die Gegend der Mozartstadt auf sich zu nehmen.

Fotos von den hartgesotteten Teilnehmern des diesjährigen mozart 100 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels

Über 100 km durch den Regen beim mozart 100

Am 20. Juni fiel neben den Regenmassen auch der Startschuss für die Läufer des Scenic 100, dem 100,2-km-Lauf durch die Region des Salzburger Landes. Als wäre der Trail mit seinen 2.500 zu bewältigen Höhenmetern nicht schon eine Herausforderung genug, verwandelte sich die aufgeweichte Strecke zu einem echten Extrem-Event. Von den 170 angemeldeten Läufern traten 121 Athleten an. Das Ziel erreichten zum Schluss 89 von ihnen.

Beim mozart 100 2015 waren alle Gewinner

Jeder der Teilnehmer, der sich trotz der stürmischen Wetterlage an den Start getraut hatte, ist im Grunde schon ein Gewinner - egal, ob er am Ende die komplette Strecke bewältigte oder sich doch der Naturgewalt geschlagen geben musste.

Der Tscheche Daniel Oralek darf sich mit Fug und Recht Ultra-König 2015 nennen. Als Sieger kam er nach 8:45:50 Stunden wieder am Startpunkt auf dem Mozartplatz an. Nach ihm erreichte Salameh Al Aqra aus Jordanien mit einer Zeit von 9:01:43 Stunden das Ziel. Den dritten Platz sicherte sich Marco Sturm aus Deutschland. Er brauchte für den Trail 9:15:28 Stunden.

Bei den Frauen setzte sich die Kroatin Marija Vrajic gegen ihre Mitstreiterinnen und die Wettersituation durch. Nach 9:50:03 Stunden erreichte sie das Ziel. Ihr folgten die Schwedin Maria Jansson (11:26:31 Stunden) und die Österreicherin Alexandra Heiml (12:09:47 Stunden). Insgesamt schafften von 21 beim Scenic 100 gestarteten Frauen nur neun die kompletten 100,2 km.

Weitere Distanzen beim mozart 100

Der Scenic 50 gilt als der "kleine Bruder" des Scenic 100. Mit seinen 56,2 km und 1.300 Höhenmetern ist er jedoch nicht weniger anspruchsvoll. Hier gewannen Markus Kröll und Bernd Zwinger, die nach 4:20:40 Stunden zeitgleich im Ziel einliefen. Ihnen folgte der US-Amerikaner Owen Bradley (4:37:43 Stunden).

Bei den Frauen holte sich die Ungarin Csilla Adorjan (5:33:11 Stunden) vor den Österreicherinnen Elfi Frank (5:45:07 Stunden) und Julia Möse (5:46:21 Stunden) den ersten Platz.

Neben den beiden großen Rennen konnten sich die Sportler auch für den Scenic Light mit 25,6 km und für den zum zweiten Mal stattfindenden Smart City Trail mit 11,5 km Länge melden. Letzter führt die Läufer durch die Stadt Salzburg und lässt sie den Kapuzinerberg überqueren. In diesen Disziplinen trotzten alle Teilnehmer dem Wetter und kamen im Ziel an.

Schnellster des Scenic Light war der Tscheche Luká Kozlík (1:43:07 Stunden). Den Sieg bei den Frauen holte sich die Österreicherin Lisa Pantoi (2:18:03 Stunden).

Mozart 100 - Salzburg Running Festival 2014

Über 600 Ultraläufer in Salzburg

Mozart 100 Gewinner
Csaba Nemeth in 8:30:47 Stunden und Marija Vrajic in 9:59:40 siegten ... mehr