Tower-Run-Wochenende

Treppenlauf-Doppelsieg in Prag und Wien

Zwei Events, zwei Städte und zwei glückliche Doppelsieger. Für ungeduldige Towerrunner bot sich bereits an zwei Tagen die Möglichkeit, in das Wettkampfgeschehen einzusteigen.

Towerrun

Das City Empiria Hochhaus in Prag.

Bild: Towerrunning

Für einige Towerrrunner dauerte die Sommerpause schon viel zu lange. Die Gelegenheit zu einer besonderen Herausforderung wurde von ihnen daher dankbar angenommen: Fünf Aufstiege mit einer Gesamtzahl von 3.569 Stufen bei zwei Events in zwei Ländern innerhalb von 24 Stunden. Nachdem am 31. August in Prag der Praha Run Up stattgefunden hat, folgte gleich am nächsten Tag in Wien der Millennium Tower Run Up. Die Sieger der beiden Rennen durften jeweils doppelt feiern – die in Singapur lebende Australierin Suzy Walsham und Piotr Lobodzinski aus Polen. Ebenfalls doppelt auf dem Podest vertreten war auch Lobodzinskis Landsmann Bartosz Swiatkowski, welcher in Prag den zweiten Platz und den dritten Platz beim Millennium Tower Run (Extreme) belegte. Danach sprach er selbst von "einer neuen Dimension des Schmerzes".

Praha Run Up
Seit einigen Jahren hat sich die Run-Up-Serie in der Tschechischen Republik als fixe Größe in der internationalen Towerrunning-Szene etabliert. Bei allen Veranstaltungen dieser Serie werden mehrere Optionen angeboten und auch an den Nachwuchs gedacht: Die Kids konnten in den Kinderrennen Wettkampfatmosphäre schnuppern. Das Elite-Rennen, bei dem es nach einem flachen Vorlauf von etwa 100 Metern im Treppenhaus bis ganz nach oben geht, besteht aus einer Qualifikationsrunde für alle Läufer und einem Finale, bei dem die schnellsten 8 Frauen und 22 Männer ein zweites Mal antreten.

Suzy Walsham (AUS) in Prag.

Bild: Towerrunning

Am Samstag, 31. August 2012, gab es trotz regnerischen Wetters eine tolle Atmosphäre im Veranstaltungsgelände zwischen einem Einkaufszentrum und dem zu bezwingenden City Empiria Tower. Während sich im Qualifying die Top-Favoriten noch vornehm zurückhielten um Kräfte für das Finale zu sparten, gab es dort dann keine Zurückhaltung mehr. Bei den Damen siegte Suzy Walsham deutlich vor Suzana Krchova und Lenka Svabikova (beide CZE). Auch im Herren-Finale gab es für die Einheimischen keinen Erfolg, stattdessen machte sich das polnische Team in einem spannungsgeladenem Finish den Sieg untereinander aus. Am Ende war der Favorit Piotr Lobodzinski um nur 0,05 Sekunden schneller und verwies Bartosz Swiatkowski auf den ehrenvollen zweiten Platz. Pavel Ondrasek sicherte mit dem dritten Rang wenigstens einen Podestplatz für Tschechien.

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