Peachtree Road Race

Topzeiten in Atlanta

Beim 10 Kilometer langen Peachtree Road Race blieben gleich fünf Läufer unter 28 Minuten.

Gebre Gebremariam gewann nach einem spannenden Finish das Peachtree-Rennen in Atlanta.

Gebre Gebremariam gewann nach einem spannenden Finish das Peachtree-Rennen in Atlanta.

Bild: photorun.net

Rund ein Dutzend erstklassige Zeiten gab es beim traditionellen ,Peachtree Road Race’ in Atlanta. Bei dem 10-km-Rennen setzte sich der Äthiopier Gebre Gebremariam in einem spannenden Finish knapp mit 27:56 Minuten durch. Schnellste Frau war die Kenianerin Lineth Chepkurui, die nach starken 30:51 im Ziel war.

In einem spannenden Rennen gewann mit dem 25-jährigen Gebre Gebremariam am Ende der Crosslauf-Weltmeister des vergangenen Jahres. Dem Äthiopier kam dabei sicherlich seine enorme Grundschnelligkeit zugute – 2004 war er Olympia-Vierter über 5.000 m –, doch trotzdem war es ganz knapp. Denn die ersten sechs Läufer trennten in Atlanta lediglich vier Sekunden. Zeitgleich in 27:56 Minuten stürmte hinter Gebremariam der Kenianer Peter Kirui als Zweiter ins Ziel. Auch Lelisa Desisa (Äthiopien/27:58) sowie die zeitgleichen Shadrack Kosgei (Kenia/27:59) und Terefe Maregu (Äthiopien) blieben auf den Rängen drei bis fünf noch unter 28 Minuten. Der sechstplatzierte Kenianer Wilson Kipsang verpasste eine derartige Zeit zudem nur um eine Sekunde (28:00). In einem der hochkarätigsten 10-km-Rennen des Jahres blieben insgesamt gleich 23 Läufer unter 29 Minuten.

Einmal mehr demonstrierte währenddessen Lineth Chepkurui, dass sie im US-Straßenlauf zurzeit das Maß der Dinge ist. Die erst 22-jährige Kenianerin, die vom deutschen Trainer Dieter Hogen betreut wird, lief souverän zum zweiten Sieg in Folge beim Peachtree-Rennen. Chepkurui war nach 30:51 Minuten deutlich vor ihren Landsfrauen Alice Timbilili (31:12) und Edna Kiplagat (31:18) im Ziel. Die Siegerin erzielte in Atlanta die drittschnellste 10-km-Zeit des Jahres und verpasste ihre eigene Jahresweltbestzeit von 30:45 Minuten um lediglich sechs Sekunden. Auch Kim Smith (Neuseeland/31:23), Dire Tune (Äthiopien/31:25) und Belainesh Gebre (Äthiopien/31:33) erreichten auf den Rängen vier bis sechs am Sonntag erstklassige Ergebnisse und blieben deutlich unter 32 Minuten.

Lineth Chepkurui hatte zuletzt im Mai beim ,Bay to Breakers’ für Aufsehen gesorgt. In San Francisco gewann die Kenianerin dabei über 12 km in 38:07 Minuten und stellte eine Weltbestzeit auf.

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